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  Matthias Brandl
Geschrieben von: Matthias Brandl - 03.06.2023, 19:07 - Forum: Matthias Brandl - Keine Antworten

Vorstellung


Name : Matthias  Brandl

Geburtstag : 25.03.1980

Nationalität : Deutsch

Aussehen:  
Er hat hellgraue Augen fast silber, trägt seine braunen leicht gelockten Haare stets kurz. Durch seine schlanke fast filigrane Statur wirkt er mit einer Größe von 1,75 m sehr zerbrechlich. Der Graveur trägt während der Arbeit einen Blaumann. Bei Übergaben und Aushändigungen trägt er meist eine schwarze Jeans und ein weißes Hemd. Außerdem hat er  in der Freizeit gerne einen schwarzen Staubmantel an und kleidet sich eher leger. Insgesamt ist er sehr naturverbunden, mag es daher seine freien Tage in der Natur zu verbringen.  Wo er auch stets nach neuer Inspiration sucht, die er für seine Ideen und Entwürfe benutzen kann. Er pflegt Kontakte zu Förstern und Holzfabriken durch die er die Hölzer für seine Intarsien benutzen kann. Seine Wanderungen haben ihm eine ausgezeichnete Kondition eingebracht, was man dem drahtigen Körper auch ansieht. 
Wesen: Aerokinetiker

Beruf: Büchsenmacher

Persönlichkeit


Eigenschaften:
Durch seine perfektionistische Veranlagung liefert er hervorragende Arbeit. Lehnt aber auch Arbeiten die er für unpassend findet ab, was oft zu Streit mit den Kunden führt. Nicht kritikfähig und aufbrausend wenn jemand seine Arbeit kritisiert. Freundlichkeit gehört zu seinen Stärken, hilfsbereit ist er auch ohne Gegenleistungen zu erwarten. Er bevorzugt es  Jagdwaffen herzustellen. Kann aber auch jegliche Art von Handfeuerwaffen modifizieren.

Angeeignete Kenntnisse: Waffengravure, Einlegearbeit (Intarsien), Cerakote (In Ausbildung), 
Jagen und Spurenlesen
Angeborene Fähigkeiten: Wetterfühlig, Veränderung der Gasmischung in der Luft, Beeinflussung der Luft (Wind, Druck), Einsatz der fähigkeiten um sich vor Schadstoffen in der Luft zu schützen. 

Lebenslauf

Vorgeschichte:
Aufgewachsen in bayerischem Lam bei seiner Großmutter, da seine Eltern immer unterwegs sind. Seine Mutter arbeitet als Tänzerin für Film und Fernsehen, sein Vater ist ihr Manager.
Seine Mutter ist Aerokinetiker hatte aber nie eine Ausbildung. Der Vater ist ein normaler Mensch und weiß nichts von Wesen. Die Großmutter bemerkte schon recht früh das er einiges an Talent für die Aerokinetik besitzt. Die Ausbildung Ihres Enkels machte ihr eine Menge Spass. Durch den Kontakt zu den Schreinern und Jägern der Region entdeckte er ziemlich schnell, daß  ihm das Einlegen unheimlich Spaß machte. Es war also nur abzusehen, daß er Büchsenmacher wird. Seine Ausbildung zum Büchsenmacher begann er an der Berufsfachschule für Büchsenmacher und Graveure in Suhl. Nach Beendigung der Ausbildung arbeitete er erstmals für ein paar Jahre für einen renommierten Büchsenmacher. Als er genug Geld zusammen hatte machte er sich daran ein passendes Gebäude für sein Geschäft zu finden in dem er auch wohnt. Da die Waffengesetze in Deutschland unvorteilhaft für sein Gewerbe sind, entschied er sich dafür nach Amerika zu gehen und was eignet sich da besser als Texas. Und so landete er in Austin.

Kenntnis zu Wesen:
Sein Wissen über Wesensarten ist beschränkt. Er lernte von seiner Großmutter, daß andere Kinetiker existieren hat aber wissentlich noch keinen getroffen.

Schreibprobe:
Es war ein lauer Dienstagnachmittag. Am 23.5.2017 Die Vorbereitungen der für die geplante Auswanderung und Geschäftseröffnungen liefen sehr gut. Das Telefon schellte “Brandl, hier” meldete er sich auf Deutsch. Eine harte stimme mit stark texanischem Dialekt antwortete ”Willkie, von Woodworms. Ich habe ihr Angebot auf Zulieferung vorliegen.”  Matthias antwortete auf Englisch mit stark deutschem Akzent. “Schön dass sie sich melden Herr Willkie. Passt das Angebot denn soweit?”   Nach 20 Minuten  verabschiedete sich Matthias mit einem freundlichem “Haben sie noch einen schönen Tag Herr Willkie. Ich freue mich sie zur Vertragsunterzeichnung am 30.05.  zutreffen.” Und legte auf.
Endlich habe ich es geschafft, nun ist der letzte, schwere Schritt zur Eröffnung meiner Büchsenmacherei getan.
Der Flug war für Samstag geplant, er sah sich in Wohnung um. Der noch fertig zu packende Koffer lag noch auf dem Bett. Er beschloss aber erst mal auf den Balkon zu treten und etwas frische Luft zu schnappen. Von seinem Balkon aus konnte er die schöne Aussicht auf den Nationalpark Bayerischer Wald genießen und die frische Luft die mit dem nahen Wald einherging. Er stoß einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus und machte sich daran fertig zu packen. Die nächsten Tage würde er bei seiner Großmutter verbringen um sich zu verabschieden, da es das letzte Treffen für eine lange Zeit sein würde. Ihre Freude war ihr ins Gesicht geschrieben als ihr Enkel in den Obstgarten trat. Es waren 5 Monate seit seinem letzten Besuch vergangen. Aber ihr Bedauern darüber, daß er schon bald nicht mehr so einfach vorbeikommen könnte stimmte sie traurig. 


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Eisi Gulp

Charakter Übernahme?
Nein

Farb-Code:
Matthias:
#00BFFF
NPC:
#00FF00

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  Sarah Waterhouse
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:35 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Sarah Waterhouse „Sotpackan“

Wesens- oder Menschenart:
Florakinetikerin

Alter / Geburtsdatum:
25 / 30.01.1992

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:

Sarah ist 1.55m groß und somit eher unauffällig. Ihr dunkelbraunes Haar fällt meistens in offenen Naturlocken über ihre Schultern. Sie hat ausdrucksvolle hellbraune Augen, die einen grünlichen Schimmer zeigen, wenn sie ihre Fähigkeiten einsetzt. Man sieht ihr an, daß sie viel Zeit in der Natur verbringt, ihre Haare sind zwar gepflegt, aber nicht wirklich geordnet. Ihr Körper ist drahtig und lässt erahnen, daß sie vielleicht nicht viel Stärke hat, aber dafür ein gutes Maß an Ausdauer.
Ihre linke Schulter wird von einem Tattoo geziert. Es zeigt einige rote Rosen, die über dornenbewehrte Ranken miteinander verbunden sind. Außerdem hat sie einige Brandnarben auf dem Rücken, welche sie jedoch immer geschickt mit ihrer Kleidung verdeckt hält. Generell trägt sie am liebsten Kleidung die ihr Freiheit lässt sich zu bewegen und die gerade im Sommer nicht zu heiß sind. Was in Verbindung mit der Narbe sie öfter vor Entscheidungsschwierigkeiten stellt. Weite Röcke, kurze oder zumindest bequeme und weite Hosen, aber zumindest ein Shirt oder Top, das ihren Rücken komplett bedeckt, sind meistens die Bekleidung ihrer Wahl. Im Winter ist es eher der Pullover als das Shirt und wenn es ganz kalt wird auch gerne ein Mantel mit einem Schal, wobei sie sich hier den Stil ihres Vaters abgeschaut hat, der sehr gerne im Winter lange Mäntel trägt.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:

Sarah hat eine sehr direkte Natur, welche auch auf ihre eher spärlichen sozialen Kontakte und die sehr naturverbundene Lebensweise zurückzuführen sind. Sie hatte nicht sehr viele Freunde, doch die, welche dennoch etwas mit ihr zu tun haben wollten, hat sie sehr liebgewonnen und sie ist eine sehr aufopferungsvolle Freundin, die nicht nur die eine Meile mit dem anderen geht.
Sie mag es nicht in Hochhäusern zu sein, da sie dort das Gefühl hat, daß das Gebäude gleich zusammenbricht, sie vertraut lieber der Natur als dem Machwerk der Menschen. Sie hat ein gutes Wissen über die Techniken wie das Internet oder auch Computer und Handys im Allgemeinen, doch sie beschäftigt sich mit denen nicht so gerne. Das Internet und das Handy zum Kommunizieren zu nutzen und um mal das eine oder andere zu erfahren ist alles was sie damit verbindet.
Ansonsten hat sie dank ihres Vaters einen gehörigen Respekt vor Staatsbediensteten, auch wenn ihre Mutter immer versucht hat ihr eine gesunde Skepsis zu vermitteln, das Vorbild des Vaters, der immer wieder auch Geschichten aus seiner Zeit in der Armee erzählt hatte, war zu stark. Sie versteht die Liebe ihrer Mutter für Pflanzen und alles was lebt, will jedoch nicht in die Tradition gepresst werden, welche ihre Mutter lebt. Diese Tradition ist für sie zu einschränkend und beinahe asketisch, da für ihre Mutter die Vorteile wie die Aufnahme von Nährstoffen und Energie aus Erde und Sonne nur eine Art letzte Reserve oder Notwendigkeit sind, genauso ist in der Tradition ihrer Mutter kein Platz für ein Ausprobieren oder auch ein einfaches Nutzen der Florakinese, sondern alles muss der Natur oder dem Schutz von Leben dienen, und das im engsten Sinne.
Sie kann es nicht leiden, wenn Menschen Unrecht widerfährt, dieses starke Gerechtigkeitsempfinden hat sie von ihrem Vater, der es ihr in Geschichten und auch gerne durch Bücher vermittelt hat. So kann für sie eine ungerechte Bestrafung (oder auch Benotung) nicht stehenbleiben, genauso wie ein nicht geahndetes Vergehen. Sie versteht hierbei auch nicht, warum so viele Menschen Unrecht begehen. Wenn sie eine Ungerechtigkeit sieht ist es ihr ein Anliegen diese anzugehen, wobei sie auch gerne mal im Affekt eine Situation über- oder unterschätzt und gerne hier den Falschen angeht, oder zu stark auf eine Kleinigkeit reagiert.
Aufgrund der Brandnarben scheut sie öffentliche Bäder und natürlich Kleidung, die ihren Rücken aufdeckt. Auch wenn sie irgendwo weiß, daß es nur Teil eines Unglücks ist, hat sie das Gefühl, daß die Narben sie noch mehr als anders markierten als ihre besonderen Fähigkeiten. Sie hat hier lediglich ihre Eltern und George, die wissen was sie ist.
In Hinsicht auf die Narben wird sie schnell unwirsch oder gar ausfallend.
Sie ist Vegetarierin, was aber eher durch den Lebensstil ihrer Mutter (dem sich ihr Vater angepasst hat), denn wirkliche Überzeugung zu begründen ist. Sie ist am liebsten draußen, was sich vor allem darin äußert, daß sie ihr Möglichstes tut um Zeit im Freien zu verbringen, auch wenn es schon ein Uhr morgens ist und man vielleicht um diese Uhrzeit an weniger behüteten Orten als Lillskog nicht mehr draußen rumlaufen sollte. Sie mag es Geschichten zu hören und auch zu lesen, Filme haben sie erst seit kurzem wirklich in ihren Bann geschlagen, was jedoch stark damit in Konflikt gerät, daß man ein Buch mit nach draußen nehmen konnte, einen Film aber nicht, wodurch sie ein paar Filme gesehen hat, und auch gerne mehr sehen würde, aber einfach alles andere interessanter scheint.



Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:

Sarah hat ein gutes Verständnis von Pflanzen und Kräutern und deren unterschiedlichen Nutzungen, außerdem hat sie einiges Wissen über das Überleben in der Wildnis. Sie hat mit einer guten Ausbildung in der Schule auch fundiertes Wissen über die Welt und Sachen wie das Internet, auch wenn sie das nicht allzu viel nutzt. Außerdem spricht sie Schwedisch, Englisch und ein wenig Deutsch.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:

Ihre Fähigkeiten zur Pflanzenbeeinflussung sind recht groß, jedoch noch nicht sehr stark ausgebildet, da ihre Mutter ihr zunächst viel mehr allgemeine Grundlagen im Bezug auf die Pflanzenwelt beigebracht hat. Sie kann das Wachstum von Pflanzen leicht beschleunigen und kann Pflanzen zu ihrer Hilfe nutzen, was jedoch eher unwillkürlich in Gefahrensituationen passiert.
Ihre Atemapparat ist so gut ausgebildet, daß sie sogar Rauch für einige Minuten atmen kann, ohne eine Rauchvergiftung zu bekommen, außerdem kann sie Energie aus dem Sonnenlicht ziehen, was sie in Extremsituationen vor dem Verhungern bewahren kann, oder einfach hilft mal zwei Tage nichts zu essen und dennoch recht fit zu sein.
Jedoch braucht sie wie jeder Mensch normale Nahrung, muss jedoch auch deutlich weniger als andere Menschen essen. Dafür trinkt sie beinahe 4 Liter an normalen Tagen. Bekannt ist ihr außerdem, daß ihr Körpergeruch sich so gar nicht mit Parfüm und anderem verträgt, und außerdem sie wenn sie Angst hat, dafür verantwortlich ist, wenn um sie her Menschen einschlafen. (Keine guten Voraussetzungen zum Horrorfilme mit Freunden schauen) Ansonsten ist sie ausdauernd und hat etwas mehr Kraft als man ihrem Körperbau zutrauen würde, aber sicherlich keine übermenschlichen Fähigkeiten.

Lebenslauf


Geboren im schwedischen Lillskog
Ihre Eltern waren der ehemalige schwedische Soldat Erik Karlsson und die Einwanderin und Naturheilpraktikerin Antje Waterhouse.
Aufgewachsen als Einzelkind auf dem Hof der Eltern.
Grundschule und Gymnasium mit letztendlich gutem Abschluss.
Kam dem Wunsch ihrer Mutter nach und ging in die vereinigten Staaten, wo sie eigentlich einen Freund ihrer Mutter treffen sollte, und bei ihm lernen sollte mit ihren Fähigkeiten umzugehen und die Naturverbundenheit ihrer Mutter verstehen sollte.
Sie traf den Freund ihrer Mutter, George Rattle, der sie jedoch zunächst nach Austin schickte, „um Lebenserfahrungen zu machen“. Nun ist sie in Austin und auf der Suche nach einem Job, mit der finanziellen Unterstützung für eine kleine Einzimmerwohnung, welche ihr George besorgt hat.

Vorgeschichte:

Sie wurde in einem kleinen Dorf namens Lillskog in Schweden geboren. Ihre Eltern Erik und Antje führen einen kleinen Hof mit einem Hofladen.
Aufgrund ihrer behüteten Kindheit bestehen ihre Kindheitserfahrungen zum großenteil aus dem Mithelfen am Hof ihrer Eltern, der Unterrichtungen ihrer Eltern in ihren besonderen Fähigkeiten und dem häufigen Wegschleichen in die schwedischen Wälder, wo sie die Unterrichtungen ihrer Mutter über Pflanzen und Kräuter nutzte um möglichst lange von den Pflichten am Hof und den Lektionen ihrer Mutter fern zu bleiben.
Gerade in der Grundschule hatte sie viele Probleme mit den anderen Kindern, da sie anders war und gerade die Kinder aus Lillskog sie ausgrenzten, denn ihre Eltern waren zwar nett und gutmütig, doch auch immer noch die „Einwanderer“ und die seltsame Familie, die fern von den meisten anderen lebten und sich nicht wirklich am Gemeindeleben beteiligten.
In der Grundschule wurde sie zum ersten Mal von ihren Mitschülern mit einem Spitznamen belegt. Sotpackan, der Name hatten einige alteingesessenen ihrer Mutter gegeben und die Kinder hatten diesen nun aufgenommen. Die Rußhexe, da ihre Mutter die Älteren an eine schwedische Legende von der Rußhexe erinnerte, welche mit Pflanzen ungeahnte Dinge vollbringen konnte. Wobei der Ruß Teil eher auf Sarah passte, da sie so viel Zeit im Wald verbrachte und noch dreckiger in der Regel war als ihre Schulkameraden. Dieser Name setzte sich jedoch erst kurz vor vollenden ihrer schulischen Laufbahn im Dorf richtig durch, als es einen Waldbrand im Sommer 2009 gab. Sie war mal wieder im Wald und schwamm in einem ihrer Lieblingsseen, als das Feuer ausbrach. Es war kein großer Waldbrand, doch die Flammen hatten die junge Frau umzingelt, wodurch ihr nur der Ausweg über die Verbindung des Sees mit dem Rest des Seennetzes der Umgebung blieb. Hierbei wurde ihr Rücken von einem brennenden Ast der auf sie fiel stark verbrannt. Sie wurde knapp außerhalb des Brandgebietes von Feuerwehr und freiwilligen Helfern gefunden, die nicht nur über ihr Entkommen sondern besonders über das Fehlen einer Rauchvergiftung verwundert waren. Lediglich wegen der Verbrennung musste sie dennoch ins Krankenhaus. Die Kunde von ihrer Immunität gegen den Rauch, ließen die Alteingesessenen sie von nun an nur noch Sotpackan nennen, da sie jetzt nicht nur ein Außenseiter sondern auch seltsam und anders war. Die Geschichten in der Ortschaft über sie wurden von kleinen Witzeleien schnell zu großen Gerüchten und ganzen Lügengeschichten über ihre Seltsamkeit.
2010 schloß sie das Gymnasium ab und zunächst nahm ihre Mutter sie mehr in die Pflicht auf dem Hof mitzuhelfen. Sie lernte vor allem den Umgang mit den Tieren, Pferde, Ziegen und Hühner. Ihre Mutter wollte sie am liebsten wohlbehütet auf dem Hof behalten, jedoch setzte sich am Ende ihr Vater durch, der wollte, daß sie die Welt kennen lernte und Erfahrungen sammelte. 2011 begann sie dann die Suche nach einem Arbeitsplatz außerhalb des Familienhofes. In der näheren Umgebung fand sie keine Anstellung, was vor allem am Ansehen ihrer Familie in der Umgebung lag. Es dauerte recht lange, bis sie eine Anstellung in einem Floristikgeschäft in Säversta.
Zunächst war sie nur als Hilfskraft angestellt, da sie jedoch wissbegierig war und ein gutes Gespür für Pflanzen hatte, brachte die Inhaberin ihr auch einiges über die Grundlagen hinaus bei.
Während dieser Zeit brachte ihre Mutter ihr nichts mehr über ihre besonderen Fähigkeiten bei, was bei ihr zu viel Frustration führte. Auch wenn sie es immer wieder selber insgeheim ausprobierte, wollte ihr es einfach nicht gelingen über das bereits gelernte hinauszuwachsen.
Die Lehre ihrer Mutter bestand nun noch viel mehr aus der Sicht ihrer Mutter auf diese Fähigkeiten und die Welt. Für sie war es wirklich wie eine Tradition, die sie bereits von ihren Eltern weitergegeben bekommen hatte. Man sollte am besten möglichst nah an der Natur leben, selbst das Hofleben war für ihre Mutter nur ein Kompromiss mit ihrem Vater. Die Fähigkeiten sollten nur dann eingesetzt werden, wenn es um das Wohl der Pflanzen oder das eigene Leben ging. Nicht um Dinge zu erleichtern. Und gerade die Aufnahme von Nährstoffen durch Erde und Sonne, sollte nicht all zu oft geschehen, dem Sarah natürlich in keiner Weise Folge leistet.
Bis 2015 war sie so recht zufrieden mit dem Beruf, aber ziemlich unzufrieden mit ihrer persönlichen Entwicklung. Dadurch kam es immer öfter zu Auseinandersetzungen mit ihrer Mutter, bei denen ihr Vater immer der eher unbeteiligte Dritte war, der manchmal den Mittelsmann zu spielen hatte.
2015 war es dann Sarah nach einer weiteren Unterredung mit ihrer Mutter zu viel, und sie forderte entweder ordentlich von ihrer Mutter unterrichtet zu werden, oder sie würde jemand anderes finden.
Verletzt von diesen offenen Worten, dauerte es einige Tage bis ihre Mutter mit einer Antwort sie auf Arbeit überraschte.
Die Lösung war George Rattle. Ein Florakinetiker aus Texas, den ihre Mutter aus ihrer Jugendzeit kannte. Die Idee kam wohl von ihrem Vater, da dieser George vor Sarahs Geburt einmal kennengelernt hatte und er hin und wieder noch Kontakt zu George hatte, anders als Antje, die George komplett aus den Augen verloren hatte und sich auch nicht wirklich mehr für die Updates von ihrem Mann über George interessiert hatte.
Für Sarah waren die Staaten etwas komplett Neues und in dem Moment war ihr jeder andere außer ihrer Mutter als Lehrer lieber. Im September 2015 waren die Vorbereitungen abgeschlossen und Sarah reiste nach Texas, wo sie von George aufgenommen wurde. Der Mann hatte ein großes Anwesen, war jedoch deutlich enger mit dem Rest der Welt verknüpft, als ihre Eltern. Sie war wirklich überrascht, über seine weltoffene Art, doch auch seine Auffassung des Unterrichts war eine komplett andere als die ihrer Mutter. So dauerte es mehrere Monate in denen er ihr Grundlagen über die Florakinetiker aus seiner Sicht erklärte. Und seiner Sicht nach, sollte man seine Fähigkeiten ausbauen und pflegen, und sie eher als Werkzeug, denn als eine Bürde, zu betrachten.
Doch für George war sie ein behütetes Küken, das viel zu wenig von der Welt verstand, auch wenn sie das anders sah, schließlich war sie lange genug zur Schule gegangen und hatte jetzt mehrere Jahre gearbeitet.
Es dauerte einige Zeit, doch im Januar 2017 erklärte er ihr seinen Plan. Sie sollte für einige Zeit, am besten zwei oder mehr Jahre, in einer großen Stadt leben, und einmal auf sich gestellt die Welt erkunden. Seiner Ansicht nach würde das auch das Verständnis für die eigenen Fähigkeiten vertiefen. Sie suchten schließlich gemeinsam eine Wohnung, die sie nun ab Juni beziehen darf. Und nun ist sie in Austin. Hat eine kleine 1-Zimmerwohnung mit einem Bett, einem Spiegel im Bad, Backofen, Herd und Kühlschrank. Und die Anforderung am besten noch im Jahr 2017 eine Anstellung zu finden, wobei natürlich für das Arbeitsvisa George gesorgt hat.


Kenntnis über andere Wesen:
Sie kennt die einschlägigen Geschichten und Legenden über andere Wesen, weiß aber nur, daß es Menschen wie sie und ihre Mutter gibt, die besonders verbunden mit der Natur sind, von allem anderen hat sie keine Ahnung.

Schreibprobe:

Wasser spritzte auf und ihr drahtiger Körper tauchte in das kühle Wasser des Sees ein, eine wahre Erleichterung nach dem langen Lauf hierher und der großen Hitze der letzten Tage.
Sie tauchte tiefer in die Dunkelheit des Sees, und mit kräftigen Zügen legte sie mehrere Meter zurück. Der Drang ihrer Lungen nach neuer Luft holte sie schließlich ein und mit ruhigen Bewegungen stieg sie wieder auf. Nach wenigen Augenblicken, die ihrer Lunge aber nicht schnell genug vergehen konnten, durchstieß ihr Kopf die Wasseroberfläche. Sie hielt sich mit ruhigen Beinbewegungen über Wasser und wischte sich zunächst das Wasser und die langen braunen Haare aus dem Gesicht.
Sie atmete tief und beinahe gierig die Luft ein, welche geschwängert war mit dem Duft des Waldes und des Wassers. Es schien ihr noch etwas anderes in der Luft zu hängen, doch sie kümmerte sich nicht darum.
Sie ließ sich für einige Zeit auf dem Rücken dahin treiben, der See hatte zwar nur eine schwache Strömung, aber sie war vorhanden. Denn der See war Teil eines ganzen Netzes an Seen. Sie schaute in den blauen Himmel und dachte über die Schule und ihre Freunde nach. Es war nicht mehr lange bis die Sommerferien vorbei waren und sie wieder den halben Tag in stickigen Klassenzimmern sein musste. Auch wenn sie es mochte immer wieder neues über Biologie, andere Länder und selbst Geschichte zu lernen, waren ihr die Klassenräume ein Albtraum. Wusste sie doch wie die meisten über sie dachten. Für die einen war sie das seltsame Mädchen aus dem Wald, und für die anderen die Tochter von der Hexe, wie man oft ihre Mutter nannte. Schließlich war sie eine Frau, die sich auf Pflanzen verstand, einen Hof fern von anderen Menschen hatte und noch einen Mann, der zwar Schwede war, aber doch nicht von hier, da musste sie ja eine Hexe sein. Nichts anderes war für die Leute in diesem kleinen Dörfchen möglich.
Ja, meine Mutter ist schon was besonderes.
Zum Glück hatte sie es heute geschafft sich nicht wieder mehrstündige Monologe über die Art und Weise, wie sie ihr Leben zu führen hatte – nach Ansicht ihrer Mutter – anzuhören. Warum konnte ihre Mutter ihr nicht einfach beibringen wie sie mit ihren Fähigkeiten die Sachen vollbringen konnte, die ihre Mutter konnte? Ihr Vater war nie so engstirnig, er hatte ihr so vieles beigebracht über das Leben in der Wildnis, wie es war ein Soldat zu sein. Mann, er war sogar schon in Afghanistan gewesen, und ihre Mutter redete immer zu von dem Geist der Natur und daß sie Pflichten gegenüber der Natur hätte.
Wütend schlug sie mit der flachen Hand auf die Wasseroberfläche. Das Wasser spritzte ihr prompt selber ins Gesicht, was sie zum Husten brachte und sie kurze Zeit aus dem Gleichgewicht brachte.
Sie fing sich wieder und trieb erneut auf dem See in Richtung des nächsten Abflusses des Sees.
Sie merkte, daß die Hitze und der Lauf hierher sie ausgepowert hatten, und so drehte sie sich um ihre eigene Achse und schwamm langsam auf ein kleines Stück Land, welches durch die lange Hitzeperiode im See aus dem Wasser ragte.
Sie zog sich aus dem Wasser und ließ sich einfach auf den Rücken fallen. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig während sie sich auf die Feuchtigkeit und die darin gelösten Nährstoffe im Boden konzentrierte. Es war wie eine kühle Dusche und ein genial gewürztes Essen zugleich, auch wenn das gleichzeitig wohl nicht sehr gut wäre, doch sie wusste auch nicht es wirklich zu beschreiben. Das hatte sie bis jetzt ja auch noch nicht gemusst. Ihre Mutter wusste sicher wie es sich anfühlte und mit ihrem Vater mochte sie nicht darüber reden, es gab genug anderes über das sie reden konnten.
Sie merkte fast nicht mehr wie ihre Lider schwer worden, als die wohlige Dunkelheit des Schlafes sie einhüllte.

Die Dunkelheit begann sich zu lichten, und auch wenn sie wusste, daß es keinen Sinn hatte, versuchte sie am Schlaf festzuhalten und zurück in diese wohlige Dunkelheit zu kriechen, doch nicht nur das unausweichliche Erwachen zog sie in die Helligkeit, sondern auch ein Gefühl der Dringlichkeit. Ihre Mutter hatte sie so oft darin unterwiesen auf ihren Körper zu horchen.
Sie öffnete ihre Augen, streckte und räkelte sich, wobei ihre Füße ins Wasser stießen, was sie vollends erwachen ließ.
Sie stemmte sich mit den Händen halb auf und merkte, daß der Geruch, den sie zuvor wahrgenommen hatte, deutlich stärker geworden war und jetzt wusste sie auch was es war. Ein Geruch wie hundert Lagerfeuer erfüllte die Luft und dicke Rauchschwaden verhüllten den blauen Himmel.
Panik breitete sich in ihr aus und ließ sie aufspringen, wobei fast ihre Füße ausgerutscht wären. Als sie einen halbwegs sicheren Stand hatte, sah sie, daß die nahen Baumreihen teilweise bereits brannten. Dicker Qualm versperrte die Sicht in den Wald und begann auch über den See zu kriechen, wie Arme die nach mehr Nahrung für die Flammen suchten.
Die Panik hüllte sie vollkommen ein und sie hechtete ins Wasser. Das kühle Nass hüllte sie ein, wie ein Schild, doch es war nicht genug um ihre Panik zu befrieden. Mit schnellen und hektischen Zügen schwamm sie durch den See, bis zum Abfluss, auf den sie zuvor noch langsam zugetrieben war.
Eine dicke schwarze Wand hing über dem Wasser und gleichzeitig hörte sie, als wäre sie immer noch unter Wasser, ein Flugzeug. Der Teil von ihr, der noch normal dachte, erkannte es als eines der Löschflugzeuge.
Doch das war ihr im Moment gleich, sie hatte nur das Ziel möglichst weit wegzukommen. Sie durchpflügte das Wasser und schwamm bald mit dem Kopf im Rauch und dem Körper im Wasser. Sie hustete, doch irgendwie schien sie doch noch atmen zu können, auch wenn der Rauch so dicht war. Darauf verschwendete sie aber keine weiteren Gedanken, sondern ließ ihre Arme und Beine sie weiter gen Sicherheit bewegen.
Um sie her war das Krachen und Knacken von brennendem Holz und sie meinte das Fauchen von Flammen zu hören. Ein viel lauteres Krachen ließ sie erschrocken innehalten. Im nächsten Moment traf sie etwas schweres am Rücken und drückte sie unter Wasser. Sie schrie ihren Schmerz in das Wasser, während sie mit ihren Händen den Ast von sich stieß. Sie schwamm noch schneller als zuvor und irgendwann lichtete sich der Qualm und sie war auf einem größeren See. Sie steuerte das Ufer an und krabbelte die letzten Meter bis sie nicht mehr im Wasser war.
Sie berührte mit einer Hand ihren Rücken und Schmerz schoß durch ihren ganzen Rücken. Die gnädige Schwärze der Ohnmacht hüllte sie ein und bewahrte sie davor an Ort und Stelle die Schwere ihrer Verletzung zu erkennen.
In die Schwärze drangen nur noch Rufe und irgendwann eine männliche Stimme: "Eine Verletzte! Wir brauchen sofort einen Sanitäter!"


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:Elizabeth Jagger

Charakterübernahme?Ja

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  Leah Corbett
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:28 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!
Name:
Die junge Dame hört auf den Namen Leah Corbett.

Wesens- oder Menschenart:
Sie gehört zu den Florakinetiker

Alter / Geburtsdatum:
Ihr Alter ist 24, ihr Geburtstag ist am 08. September 1992

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Leah ist eine hübsche junge Frau mit braunen Haaren und grünbraunen Augen. Während sie am Anfang fast ausschließlich weiße Kleider trägt, verändert sich ihr Kleidungsstil nun langsam. Jetzt trägt sie eher dunklere Kleidung, Jeans und Lederjacken. Sie ist 1. 64 gross und besitzt einen zierlichen Körperbau. Doch obwohl sie so zierlich aussieht, ist sie stärker als es scheint.
Wenn sie ihre Kräfte einsetzt bekommen ihre Augen einen grünlichen Schimmer.

Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!
Eigenschaften:
Leah ist durch die Erziehung ihrer Eltern sehr pflichtbewusst. Ihre feinfühlige Ader macht sie bei Fremden oftmals sehr beliebt. Außerdem hat sie einen starken Gerechtigkeits und Beschützerinstinkt. In größeren Gruppen fühlt sich Leah allerdings noch unsicher und fehl am Platz, das beruht darauf, dass sie vorher eher isoliert gelebt hat. Sie reagiert dann meistens eher unbeholfen, ja fast schon tollpatschig. Dennoch ist sie ein Mensch der gerne unter den Leuten ist. Sie hasst es einsam zu sein, weswegen sie dann oft auch teilweise aufdringlich sein kann.

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Von ihrem Vater bekam sie Privatunterricht, der sie in die Botanik eingeführt hat. Sie besitzt ein höheres Mass an Höflichkeiten, da ihr Vater grossen Wert darauf gelegt hatte bei ihrer Erziehung.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Leah lernt ganz langsam, ihre kinetischen Fähigkeiten einzusetzen, bisher ist ihr nur aufgefallen das sie welkende Pflanzen auf wundersame weise heilen kann. Sie hat auch herausgefunden, dass ihr Immunsystem stärker wird wenn sie sich mehr an der Sonne aufhällt. Wenn sie in Panik gerät, sendet sie einen Botenstoff aus, der andere um sie herum träge und schläfrig macht.
Natürlich zählen hier auch die typische Stärke der Floras und ihre flinkheit dazu.

Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.
Vorgeschichte:
Die Familie, der jungen Florakinnetikerin stammt ursprünglich aus Texas und hat dort ihre Wurzeln. Als sie etwa 3 Jahre alt war, zogen sie nach Austin. Sie hat eine sehr enge Bindung zu ihrem älteren Bruder Jonathan. Jedoch waren ihre Eltern sehr streng mit ihr und ihrem Bruder, was die Beziehung zwischen allen immer mehr abkühlen ließ. Öfters Mal kam es zu einem Streit zwischen ihrem Vater und ihrem Bruder, da er in dessen Augen recht unschickliche Dinge tat. Ihr Vater, ein sehr christlicher Mensch, konnte nicht akzeptieren wie ihr Bruder war und sie konnte sich nicht dazu überwinden sich auf Jonathans Seite zu stellen, zu gross war ihre Angst vor dem Vater. So kam es schließlich das Jonathan das Haus verließ und sie alleine ließ. Es war eine sehr schwere Zeit für das junge Mädchen, sie wurde nun mehr von ihrem Vater überwacht und unter Druck gesetzt. Er wollte eine perfekte Tochter haben aber sie konnte ihm das nicht geben. Leah sehnte sich immer mehr danach auch so frei zu sein wie ihr älterer Bruder. Schließlich wurde der Drang so groß, dass sie mit 21Jahren weg lief. So jedoch wandten sich auch ihre Eltern gegen sie und verweigerten ihr jegliche Finanzielle Unterstützung. Es war anfangs ziemlich schwierig alleine zu sein, aber sie wurde relativ schnell selbstständig. Sie fand eine Stelle in einem Blumenladen und jobbte nun dort. In der Zeit suchte sie nach ihrem Bruder und fand ihn auch schliesslich. Die beiden wohnen nun zusammen in einem Appartment. Das Leah und Jonathan keine leiblichen Geschwister sind, ist Leah nicht bewusst, auch nicht dass sie unterschiedlichen Rassen angehören.

Kenntnis über andere Wesen:
Das Wissen um die anderen Lebewesen wird in ihrer Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Sie hat bisher noch nicht viele andere Wesen getroffen und hat deswegen keine Vorurteile gegen sie. Leah scheint aber die Nähe zu Ghulen zu bevorzugen.

Schreibprobe:
Etwas eilig lief Leah im Geschäftsviertel entlang, sie war ein wenig spät dran, da sie kurz noch Cupcakes für Lukes Eröffnung besorgen wollte. Den Rat hatte sie sich bei ihrem Bruder geholt, der ihr danach die Adresse des Ladens noch gegeben hatte. Auch wenn Jona ihr mit einem Blick zu verstehen gegeben hatte, das er wohl nicht sehr begeistert wäre, wenn sie mit einem Tattoo wieder nach Hause kommen würde. Die Überlegung aber, würde sie ein wenig reizen. Vielleicht ein Tier, weil sie eine Wandlerin war. Oder ein Zeichen als Erinnerung an Marie? Sie wusste es nicht so genau. Jedenfalls war sie wirklich ein wenig aufgeregt und nervös. Sie hatte sich bei Luke nicht angemeldet, eigentlich wollte sie ihn so überraschen. Bei seinen Whats App Nachrichten, hatte er sein Tattoostudio schliesslich nebenbei erwähnt und das er es bald eröffnen würde.

So in Eile wie sie war, rannte sie auch fast die erste Person beim Eingang des Tattoostudios um. "Tut mir so unendlich Leid!" Erfreut und Überrascht blickte sie schliesslich in Lukes Gesicht. "Hey! Ich hoffe es wird zur Gewohnheit, dass ich dich immer über den Haufen renne." gab sie belustigt von sich, während sie ihm die Schachtel mit den Cupcakes in die Hand drückte. "Alles Gute zur Eröffnung. Ich wollte dich überraschen." sie zwinkerte ihm zu, ehe sie sich den beiden anderen Anwesenden. "Leah Corbett, freut mich sehr sie kennen zu lernen." Wie immer stellte sie sich sehr förmlich vor, eine Angewohnheit die sie von ihrem Bruder und von ihren Eltern gelernt hatte. Neugierig sah sie sich um und staunte nicht schlecht. Das gehörte nun alles Luke und in seinem Gesicht konnte sie erkennen das er sehr glücklich darüber war. Dies brachte auch sie selbst zum strahlen.

Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!
Avatarperson:
Danielle Campbell

Charakterübernahme?
Ungern, aber ja, weil sie ein Gesuch war.

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  Alexander von Rhodenwald
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:27 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines

Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Alexander von Rhodenwald ; Americano; Alexej.

Wesens- oder Menschenart:
Terrakinetiker

Alter / Geburtsdatum:
44 Jahre, 19.05.1972

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Alexander besitzt einen wettergegerbten, athletischen, recht kräftig bemuskelten Körper. Sein Körperfettanteil befindet sich deswegen jedoch noch lange nicht im einstelligen Bereich. Er hat ein breites, ein wenig grobschlächtig wirkendes Gesicht und einen Vollbart. von seinem ehemals langen Haupthaar ist leider nicht mehr viel übrig. Seine Hände sind für einen Mann seiner Größe recht klein, mit kräftigen verschwielten Fingern, seine Haut ist meist trocken, rissig und hart. Von Rhodenwalds Gang ist federnd und elastisch wie der eines deutlich jüngeren (und leichteren) Mannes, er hält sich stets gerade. Er ist mit 1,98m recht groß gewachsen, er wiegt stolze 174kg. Seine Augen sind für gewöhnlich von einem tiefen braun, sein Haar hat eine bräunlich-graue Farbe. Wie bei allen Terrakinetikern dunkeln seine Augen nach, wenn er seine Kräfte einsetzt - sie sind dann für gewöhnlich Kohlschwarz.
Weitere bleibende Merkmale sind seine zahlreichen Tätowierungen.

Sein rechter Arm ist bis zu Schulter mit Schädeln und Tribaltätowierungen übersäht, welche bereits erste Erscheinungen der Alterung zeigen. Seinen Rücken ziert ein mächtiges, traditionelles Keltenkreuz, wogegen sich auf seinem Bauch zwei Samurai duellieren. Auf seinen Oberschenkeln und im Brustbereich befinden sich klassische Maori-Wirbelmuster. Abgeschlossen werden seine Zahlreichen Tätowierungen durch ein FUCK THIS auf den Fingern seiner Hände Bauch und Unterrücken weisen fünf gut vernarbte Stichverletzungen auf, sein rechter dicker Zeh wurde völlig amputiert.
Alex trägt meist funktionelle Outdoorkleidung, wie Armeehosen, Tanktops und Jagdjacken. Außer seinem silbernen Nasenpiercing trägt er keinen Schmuck. Mode ist für von Rhodenwald eine Trivialität. Auch wenn er leger auftritt ist er doch stets sauber und gepflegt, wenn man von gelegentlich vorhandenen schwarzen Rändern unter den Fingernägeln absieht.


Persönlichkeit

Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Alexander von Rhodenwald ist ein gutmütiger, großzügiger Mann der sich seinen Freunden gegenüber loyal und erstaunlich fürsorglich verhält. Er ist ein Mensch der auch in gefährlichen Lagen überlegt handelt. Er hat jedoch auch Charakterzüge die ihn zu einem problematischen Zeitgenossen machen können. Von Rhodenwald ist extrem ehrlich und direkt . Er ist draufgängerisch und spontan, was dazu führt das er häufig Termine verpasst und Leute vor den Kopf stößt. Gleichzeitig ist er ein stolzer Mann der sich sehr ungern helfen lässt.
-loyal
-bewahrt meist einen kühlen Kopf
-gutmütig/großzügig
-draufgängerisch
-direkt/grobschlächtig
-stolz/eigensinnig

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:

Alexander ist:
-ein exzellenter Handwerker (der russischen Schule)
-ein sehr guter Automechaniker und Fahrer
-ein allgemein sehr sportlicher Mann mit grundlegenden Kung-Fu und Krav-Maga Kentnissen
-Ein guter Jäger und durchschnittlicher Schütze (wir sind in Texas)
- Er spricht fließend: Englisch, Spanisch, Russisch und radebrecht einige Afrikanische Sprachen

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:

Alexander von Rhodenwald ist in der Lage soliden Stein zu zerschmettern, er selbst denkt das dies auf seine Kung Fu Fähigkeiten zurückzuführen ist. Des Weiteren hat er es noch nie geschafft in Schlamm steckenzubleiben, es ist ziemlich schwer sich unbemerkt an ihn heranzuschleichen.


Lebenslauf

Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Alexander McAllister wurde als ältester von vier Söhnen geboren. Seine Mutter arbeitete in Mereta (Texas) als Lehrerin.

Sein Vater war nie ganz aus dem Vietkong zurückgekehrt und versank beständig in Depressionen und Alkoholkonsum, wenn er sich nicht gerade auf Jagdausflügen mit seinen Söhnen befand. Dies führte dazu das Alexander schon als Kind die Rolle eines Vaters ausfüllen sollte, was ihm natürlich nicht gelang. McAllister war ein wilder, ungezügelter Junge der für seine Gewalttätigkeit und Alkoholexzesse in der ganzen Kleinstadt bekannt war. Als man ihn beim Einbruch in den örtlichen Gemischtwarenladen identifizierte floh der 15 jähriger Hals über Kopf nach Mexico, wo er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt.

Ein wandernder Bauarbeiter namens José nahm sich des Jungen an und verhinderte Alexanders abdriften in das organisierte Verbrechen. Bis heute betrachtet er diesen Mann als seinen Vater. José war ein seltsamer Mann, der immer zu wissen schien was die Leute um ihn herum dachten oder was sie bewegte und er war jemand der das Wort Angst nicht zu kennen schien. Er war besonders begabt, diese Erfahrung schärfte Alexanders Blick für das „Übernatürliche“ und führte dazu das seine Neugier auf die Welt geweckt wurde.

Als José schließlich an einem Hirntumor verstarb war Alexander ein junger Mann von 22 Jahren der das Leben und die Frauen liebte. Er arbeitete hart und verprasste sein Geld sofort wieder – was dazu führte das er schließlich wieder in die USA zurückkehrte. Nach langen Behördenstreitigkeiten wurde ihm seine Identität wieder zuerkannt, was dann zum endgültigen Bruch mit seiner Familie führte. Alexander ging nach Alaska um auf der Behringsee sein Glück als Goldsucher zu machen, wobei er jedoch kläglich scheiterte.

Hier verlor er auch seinen Dicken Zeh als ein Besoffener Zechkumpan ihm bei der Vorführung seiner neuen Pistole eine Kugel durch den Fuß jagte. Dies führte zur Bekanntschaft mit Gwen Boldeagle, einer halbindianerin, mit welcher er bald eine Beziehung einging. Die folgenden Jahre betrachtet von Rhodenwald als die glücklichsten seines Lebens, sie waren geprägt von Arbeit, Zweisamkeit und gelegentlichen Eskapaden. Gwen war (oder ist) eine sehr spirituelle Person mit einer starken Schamanistischen Ader, zu deren Leben Visionen zwangsläufig gehörten. Alex hatte kein rechtes Verständnis dafür, erst recht nicht als sie ihrem Totem 1999 in die Wildnis folgte. McAllister war am Boden zerstört und trat einen Selbstfindungstrip an, welcher ihn im Laufe von knapp 10 Jahren von Russland über die Mongolei nach China und Indien führte.

In dieser Zeit entdeckte er die Freude am Reisen und allem Fremden. Ihm schloss sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Weltenbummlern an. Alexander hielt sich mit Auftragsjagden und Gelegenheitsarbeiten über Wasser und schnappte die Fetzen vieler Sprachen auf. In den Abgelegenen Gebieten um Jakutzk herum rettete er einem Mann namens Illja Senjenko das Leben. Genau genommen befreite er ihn aus einer Bärenfalle. Senjenko zeigte abnorme Heilungsraten und stellte ihn später seiner Familie vor. McAllister wurde für vier Jahre Teil des Werwolfclans im Illja. Er steht mit ihnen auch heute noch in guter Freundschaftlicher Beziehung, auch wenn er mit dem Waffenschmuggel über die Behringstraße nichts zu tun haben will.

Als das Reisefieber erneut erwachte setzte er seine Reise fort. Im Jahr 2010 heuerte er auf einem Frachtschiff an und setzte nach Afrika über, wo er als fahrender Händler in den Abgelegenen Regionen des Kongos, und später Kenias und Simbabwes seinen Lebensunterhalt verdiente. 2012 stieg er wieder ins Goldgeschäft ein und hatte erstaunliches Glück. Er stieß im Kongo auf ein beträchtiliches Diamantenvorkommen, welches er trotz Schießereien mit Wilderern und raffgierigen Staatsbeamten ausbeutete.

Grund für seine ungewöhnliche Hartnäckigkeit war eine schwarze Schönheit namens Abebi. Zu Wohlstand gekommen erwarb von Rhodenwald weitläufige Ländereien auf denen er sich mit seiner Frau niederlassen wollte, aber es kam anders als er Abebi und seinen Freund Cooper in einer recht eindeutigen Situation erwischte. Es kam zum Streit zwischen den Männern in deren Verlauf McAllister niedergestochen wurde. Lediglich das Einschreiten seines Verwalters und Freundes Kunta Mbongo rettete sein Leben. Dieser heilte ihn auf äußerst seltsame Art – McAllister wurde in die Welt der Magie katapultiert. Es zeigte sich schnell das er keinerlei magisches Talent besaß, was Kunta nicht davon abhielt ihn weiterhin mit obskuren Voodoopraktiken und Zauberformeln zu quälen.

Frustriert von dem Pech das ihn seit seiner Geburt zu verfolgen schien änderte er seinen Namen in von Rhodenwald indem er einem ansässigen Farmer seinen Adelstitel abkaufte. Von Rhodenwald begann wieder regelmäßig Offroadrennen zu fahren und an Autos herumzuschrauben, wie er es vor seiner Beziehung mit Abebi getan hatte. 2015 schließlich verstarb sein jüngster Bruder Frank während eines selbst verursachten Verkehrsunfalls.

Frank hinterließ ihm eine Werkstatt in Austin, was Alexander von Rhodenwald die sehnlich erwünschte Möglichkeit gab Afrika zu verlassen ohne seinen Stolz zu verlieren. Der Betrug durch seine Frau traf ihn tiefer als er zugeben will, was dazu führt das er sich im Moment verstärkt in die (semi)legale Rennszene in und um Austin herum stürzt.

Kenntnis über andere Wesen:
Alex ist sich der Existenz von:
-Werwölfen
-Telepathen
-Hexen
Bewusst. Er kennt oder kannte Vertreter der Spezies persönlich und kennt somit ihre Merkmale. Was nicht heißt das er paranoid ist und ständig Wesen wittert! Dennoch hat er ein Auge für „seltsames“ Benehmen.

Schreibprobe:

Alexander von Rhodenwald beobachtete wie der winzige Extruder sirred ein Plastikgranulatkörnchen nach dem anderen einzog und es qualmend aufschmolz. „Ey Alex – wo sin deine Engländer?“ brüllte Dimitrij aus der Werkstatt nach oben. Der Russe, welchen Alex bei schon vor einigen Monaten bei einer Sauftour kennengelernt hatte war zwar kein Racer im Klassischen Sinne, aber er fuhr ziemlich schnell Kawasaki. Momentan war er gerade damit beschäftigt einen alten, halb durchgerosteten Ford F150 wieder zum laufen zu kriegen, da er natürlich nicht mehr als ein paar Riesen für ein Alltagsauto ausgeben würde.

„Unten, dritter Wagen zweite Schublade.“ Brüllte er zurück als ein blechernes dröhnen durch die ganze Werkstatt hallte. Offensichtlich gab es wieder ungeladenen Besuch. Der Extruder hatte mittlerweile begonnen eine hochviskose Plastikschnecke abzulegen. Es sollte ein Batman-Symbol werden, sozusagen die erste Feuertaufe seines selbst gezimmerten 3D Druckers. Alex erhob sich grummelnd und stellte den Laptop auf seinen Wohnzimmertisch.

Der Drucker rödelte ungestört weiter während er rasch die Wendeltreppen hinunterflog. Dimitrij gehörte zu den Leuten die sich nicht einmal ein Glas Wasser nahmen wenn sie nicht bei sich zu Hause waren. Also eilte Rhodenwald selbst zum Rückseitigen Werkstattor, zog die Schwere Türklinke zurück und schob mit einem kräftigne Ruck das Tor einen Spalt breit auf. Jemand brüllte auf der anderen Seite der Tür – offensichtlich hatte er es wirklich verdammt eilig. „Ja – was gibt’s?“ meldete er sich zu Wort. Sehr zu seiner Verwunderung stand Dean vor ihm. Auch wenn sie sich schon länger kannten war recht selten hier gewesen.

Sie hatten ein wenig geschraubt, von Rhodenwald hatte noch nie jemand gesehen der einen Auspuff so grazil biegen konnte, dabei hatte er sich immer etwas auf seine handwerklichen Fähigkeiten eingebildet. „Hey Dean. Komm rein – Bier is im Kühlschrank.“ Begrüßte er seinen Bekannten. Irgendwie wirkte Dean ziemlich zerknittert – hatte vermutlich eine harte Nacht hinter sich. „Ich hab meinen 3 D Drucker fertig und teste grad ob ich ihn auch für Plastikteile nutzen kann oder ob es zu scheiße aussieht.“ Erklärte er.

„Darf ich vorstellen – Dimitrij, Dean, Dean Dimitrij.“ Sagte er und deutete in die Richtung des Russen, welcher gerade mit dem Oberkörper unter dem Motorblock eines ziemlich abgeranzten, roten Ford F150 lag. Der Pickup war mindestens 10 Jahre alt und sah locker doppelt so alt aus.


Formelles

Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Dennis Kohlruss

Charakterübernahme?
Na sicher doch…was soll ich damit, wenn ich nicht mehr poste!

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  Sahira
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:26 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name: Sahira Eleonora Bint Alarab Almajnun Abdullah Alhazred
ساحرة إليونورا بنت العرب المخنون عبدالله الحظرد

Wesens- oder Menschenart: Hexe

Alter / Geburtsdatum: 26 / 22.04.1991


Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Eleonora ist 1,68m groß und fragil gebaut. Ihre Haut hat trotz ihrer arabischen Herkunft einen eher hellen Teint. Ihre braunen Haare trägt sie mittellang und offen. Ihr Gesicht wirkt scharfkantig und in ihren braunen Augen sieht man, daß sie deutlich mehr erlebt hat, als die meisten in ihrem Alter. An Bauch und der Innenseite ihrer Oberschenkel, sowie ihren Waden sind Narben aus Brand- und Schnittverletzungen zu erkennen. Dabei scheinen gerade die Brandnarben seltsame verschlungene Muster zu bilden, die für den Betrachter im einen Moment wie Schrift wirken, um im nächsten wieder wie zufällige Spiralen und Sprenkler auszusehen. Auf ihrem unteren Rücken, ist ein weiteres verschlungenes Muster zu sehen. Es hat eine dunkelrote Farbe und hat ungefähr einen Durchmesser von fünf bis zehn Zentimeter. Es besteht aus ineinander verwobenen Kreisen arabischer Schrift. Entgegen dem ersten Anschein ist es kein Tattoo, sondern hat seinen Ursprung in einem magischen Versuch von Eleonoras Vater. Ein schmerzhafter Versuch an den dieses Siegel eine stete Erinnerung darstellt.
Ihr Kleidungsstil geht eher hin zu weiten Gewändern oder Kleidern, die möglichst viel Haut bedecken. Zum einen, um die Narben zu verbergen, wie ihr Vater es ihr eingebläut hat, und zum anderen aus Gewohnheit zum Schutz vor der arabischen Sonne.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Sie wirkt sehr erwachsen für ihr Alter. Eleonora hat es sich zur Gewohnheit gemacht, Fremde auf Abstand zu halten. Etwas das sie von ihrem Vater gelernt hat. Dadurch wirkt sie sehr distanziert und kühl, wenn sie irgendwo tief drinnen ein kleines Mädchen ist, daß gerne hilft und am liebsten die Schmerzen der Welt wegnehmen will. Sie ist genügsam und würde niemals sich mehr nehmen als unbedingt notwendig, oder gar darum bitten. Verschwenderische Grundtendenzen hat ihr Vater ihr schon früh ausgetrieben. Schließlich sollte man erstmal leisten, bevor man irgendwas im Leben bekam. Dadurch ist sie auch gut darin zu lernen und Fleißaufgaben, oder auch stupide Aufgaben, auszuführen. Sie hat eine riesige Angst vor der Dunkelheit und lauten Geräuschen, wie Donnern oder dergleichen. Ersteres geboren aus langen Nächten in der Wüste, für die sie ihr Vater mit unterschiedlichsten Drogen und Tränken ‘vorbereitet’ hatte. Letzteres durch die Jahre des Krieges. Bedeutete fernes Donnern doch oft, daß der Tod erneut aus dem Himmel fallen würde.
In gefährlichen Situationen neigt sie zu Automatismus. Ihr Verstand versucht sie von der Realität zu lösen und sich auf kleine Bereiche zu konzentrieren, die sie versteht und mit denen sie umgehen kann. So kann sie mitten im Artilleriedonner einen Verwundeten versorgen, aber zugleich würde sie von einem Beobachter als Traumwandlerin beschrieben werden, die nicht wirklich in der Realität verweilt. Was sie selber in Gefahr bringt.
Außerdem hat sie gelernt zu gehorchen, gerade ältere Männer oder andere Hexer oder Hexen sind für sie unbedingte Autoritäten. Sie würde eine Entscheidung von jemandem, den oder die sie als eine solche Autorität sieht, niemals in Frage stellen. Die junge Syrerin hat es gemeistert sich selber vom Sinn der seltsamsten und gefährlichsten Entscheidungen zu überzeugen.


Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Eleonora kann Arabisch und Englisch. Wobei sie gerade mit der westlichen Schrift noch Schwierigkeiten hat. Sie kann neben ihren magischen Fähigkeiten auch Wunden und die meisten einfachen Krankheiten auf ordinäre Weise versorgen. Sie hat gelernt mit Gewehren zu schießen. Ihr Wissensstand über die Welt ist deutlich besser, als man glauben würde. Sie hat einiges an Allgemeinwissen von Abdullah Alhazred vermittelt bekommen, um in der Welt klarzukommen.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Sie besitzt tiefe Kenntnisse über die magischen Traditionen des Islams. Dadurch hat sie die Fähigkeit zur Verzauberung von Gegenständen zu unterschiedlichen Zwecken (al talasim) erlernt und auch einen Einblick in das Wirken von Zaubersprüchen (‘aza’im) bekommen. Außerdem hat sie gelernt Emotionen über das Aurenlesen zu erspüren. Sie hat sich für das Leben in einer gefährlichen Welt eine Reihe an unterschiedlichen magischen Werkzeugen angeeignet.


talasim wahid (الحق سلاحي) Al Haqu Silahi [Gerechtigkeit ist meine Waffe]
Dieser talasim verbessert die Funktion von Geräten, für die er bestimmt ist. Je größer und komplexer das Gerät, desto geringer die Auswirkung. Sie muss den Talasim für das jeweilige Gerät individuell anfertigen. Dabei kann sie einzelne Aspekte des Gerätes verbessern, oder einfach alles, was jedoch mehr magische Kraft benötigt und weniger starke Auswirkungen hat. Der Talasim wird hergestellt aus Hanfpapier. Ein Stück Hanfpapier wird von der Sahira unter Aussprache der Sure mit dieser beschriftet. Die Schriftfarbe muss rot sein, am Besten auf Hennabasis. Die Sahira muss den vom Talasim betroffenen Gegenstand berühren und dann mit einem Wachssiegel den Talasim daran befestigen. Dieses Siegel hält solange genug magische Kraft im Talasim ist am Gegenstand fest. Gewaltsame Entfernung benötigt sehr viel Kraft, ist jedoch möglich.
Die Sure ist:
labisat albir faksani. kajabba wa ‘amama kan ‘adli
kanat ‘iuna lala’mi wa arjala lala’rij
لبست البر فكساني. كجبّة وعمامة كان عدلي.
كنت عيونا للعمي وارجلا للعرج.

talasim ithnain (الثقة في الله) Al Thiqa fi Allah [Die Sicherheit in Gott]
Dieser talasim schützt vor den schlimmsten Auswirkungen der statistischen Streuung. Also die zufällig auf deinen Kopf gefallene Mörsergranate, der Glückstreffer eines MG-Schützen oder dergleichen. Der Talasim besteht aus einer Kette, die aus jedem Werkstoff, außer Eisen, sein kann. An diese Kette wird ein Anhänger gepackt, der jede Form annehmen kann, aber zumeist nimmt sie ein Stück Holz oder auch Keramik. Auf dieses wird (الثقة في الله) geschrieben und dabei die Sure rezitiert.
Die Sure ist:
hayanadh tasalak fi tariqak Amna wa la ta’thar rajalak
adha adataja’t falatakhaf bil tadataja’ wa yaladh numak
la takhash min khufa baghit wa la min kharab alashrar adha ja’
lan alrab ikun ma’tamadak wa yasunar jalak min antukhadh.
حينئذ تسلك في طريقك آمنا ولا تعثر رجلك.
اذا اضطجعت فلا تخاف بل تضطجع ويلذ نومك.
لا تخش من خوف باغت ولا من خراب الاشرار اذا جاء.
لان الرب يكون معتمدك ويصون رجلك من ان تؤخذ

‘aza’im al shifa’ (ازاعم الشفاء) [Heilanrufung]
Aza’im sind Zaubersprüche. Aza’im al Shifa’ ist ein Heilzauber der durch Sprechen der Sure und Handauflegen Wunden heilen kann. Der Kraftentzug steigt mit der Schwere der Verwundung. Der Zauber kann bei großen Wunden auch nur zur Desinfektion und Förderung einer gesunden Wundheilung ohne Entzündungen oder Blutvergiftungen genutzt werden. Das benötigt weniger Kraft, aber ist immer noch deutlich anstrengender als eine einfache Wunde zu versorgen. Kopfschmerzen, Schwächegefühl und bei sehr schweren Wunden auch Ohnmacht sind die normalen Folgen von einer Anwendung auf mittlere bis schwere Wunden.
Die Sure ist:
Anadrua alan. Ana ana hua wa lis alahma’i. Ana Amit wa Ahayi sahaqat wa ani ashafi wa lis min yadi makhallas.
انظروا الآن. انا انا هو وليس اله معي. انا أميت وأحيي سحقت واني اشفي وليس من يدي مخلّص.

marahum al shifa’ ( مرهم الشفاء) [Heilsalbe]
Marahum sind Salben. Diese Salbe ist eine Heilsalbe. Sie wird hergestellt auf einer Bienenwachsbasis. Dieses wird erhitzt und unter sprechen der Sure werden nach und nach die nachfolgenden Zutaten zugegeben: Ein Tropfen Blut der Sahira, ein Schuss hochprozentiger Alkohol, Nelkenpulver und einige zerstoßene Mohnsamen. Die Salbe nimmt am Ende eine rosa Farbe und einen Geruch nach Nelken an. Die Salbe zieht schnell ein und kann eine große Bandbreite an Ausschlägen, Entzündungen und Krankheiten wie Grippe oder ähnliches bessern oder ganz heilen.
Die Sure ist:
baraki yanafasi alrab wa kul ma fi batni libarak asmha alqadus ladawad
baraki yanafasi alrab wa la tansi kul hasnataha
aldhi jagafir jamia’ dhanubak aldhi jashafi kul amr adak
aldhi yafadi min alhafra hiyatak aldhi yakalalak balar hama wa alrafa
لداود‎. ‎باركي يا نفسي الرب وكل ما في باطني ليبارك اسمه القدوس‎.
‎باركي يا نفسي الرب ولا تنسي كل حسناته‎.
‎الذي يغفر جميع ذنوبك الذي يشفي كل امراضك
الذي يفدي من الحفرة حياتك الذي يكللك بالرحمة والرأفة




Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:

Eleonora wurde in Syrien geboren. Sie lebte in der Nähe des Ortes Deir i-zur. Die junge Syrerin wurde in einen sehr traditionsbewussten und ehrwürdigen Stamm geboren. Ihre Geburt war eine Überraschung für die meisten in ihrer Umgebung. Ihr Vater brachte sie eines morgens, in eine alte Decke mit sonderbaren Stickereien gewickelt, mit sich. Der alte und gebrechliche Mann behauptete, sie wäre seine Tochter. Er habe in seiner Einsamkeit in der Wüste neue Liebe gefunden gehabt. Die Mutter sei im Kindbett verstorben. Abdullah Alhazred war angesehen für sein breites Wissen, daß sogar ins Okkulte ging. Außerdem schien er für jedes Wehwehchen und Leiden eine Abhilfe zu kennen. Er hatte nie etwas über seinem Lohn gefordert oder gar um etwas gebeten, aber immer reichlich gegeben. Trotz Bedenken, ob der Herkunft des Mädchens, wurde Eleonora als Tochter des Abdullah Alhazred anerkannt und in den Stamm aufgenommen. Jedoch verbrachte Alhazred mit seiner Tochter nur wenige Monate in den Häusern des Stammes, so lange bis der alte Hexenmeister nicht mehr auf die Hilfe der Menschen zur Versorgung seiner Tochter angewiesen war.
Alhazred kehrte in die Einsamkeit der Weiten zwischen den Ortschaften Syriens zurück und erzog Eleonora in seinen okkulten Weisheiten. Sie sollte eine große Zauberin, eine Sahira, werden. Er brachte ihr aus seinem Grimoire die Grundlagen der Talismanologie, der Verzauberung, der Spruchzauber und der magischen Salben und Tinkturen bei. Eleonora war eine folgsame und gute Schülerin, doch mit der Zeit kam es immer wieder zu Reibereien zwischen den beiden. Und ihr Vater hatte neben seiner gütigen belehrenden Seite auch noch eine andere. Wenn sie nachlässig war, gab es den Stock. Sollte sie es wagen ihrem Vater zu widersprechen, hungerte sie und diente ihm als Testobjekt für neue Ideen an Tränken, Tinkturen und anderem.
Diese Versuche hinterließen tiefe Spuren, manche auf ihrer Haut, andere in ihrem Geist. Dennoch liebte sie ihren Vater, er war schließlich alles was sie hatte. Jedes Mal wenn er ihr lächelnd zu nickte und erklärte wie stolz er über einen Erfolg ihrerseits war, hatte sie die zurückliegenden Misshandlungen schon wieder so gut wie vergessen.
Ihre Ausbildung umfasste auch viel Wissen über den menschlichen Körper, wie man heilen und Linderung bescheren kann. Außerdem lernte sie alles was Abdullah Alhazred dachte, sie würde als seine Nachfolgerin brauchen. Mathematik, einiges über Finanzen, wie man am Besten lebte als langlebiges Wesen unter normalen Menschen, wie man alleine überlebte, wie man Menschen las. So erlernte sie auch die Aurenkennung, um Intention und Emotionen des Gegenübers erahnen zu können. In den frühen 2010er Jahren begann er sie in das Lesen und Verstehen von Grimoiren einzuführen.
Doch es blieb hier nur bei dieser Einführung. Mit dem Krieg endete auch die Einsamkeit des Alarab Almajnun Abdullah Alhazred. Eines Tages kamen Männer mit den allgegenwärtigen Toyota Pick-Ups und jeder Menge Waffen zu ihm.
Der alte Hexenmeister schien jedoch nicht überrascht, im Gegenteil, er hatte kurz zuvor seine Tochter angewiesen sich zu verstecken. Eleonora saß in einer kleinen Höhle nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt, als die Pick-Ups heranbrausten.
Ein bedrohlicher Aufmarsch an bewaffneten Menschen baute sich um den alten und gebückt da stehenden Hexenmeister auf. Das Gespräch war kurz, es ging um Hilfe für die glorreiche Sache. Der alte Hexer drückte seinen Rücken durch und sein Blick war unnachgiebig und kalt, wie in den Momenten als er Eleonora diszipliniert hatte.
Er würde sich diesem verirrten Vorhaben nicht anschließen. Die Antwort bestand aus einem metallenen Regen. Der alte Mann starb, bevor er auf dem Boden aufschlug.
Die Männer durchsuchten das Haus, doch schienen sie nicht nach Eleonora sondern eher nach Wertsachen zu suchen. In der Nacht verließ die junge Hexe ihr Versteck und entkam nach Deir i-zur.
Sie nutzte ihr Wissen, um den Menschen in der Stadt zu helfen. Doch der Krieg ließ sie nicht in Ruhe. Die Stadt wurde eingeschlossen und die junge Frau sah sich gezwungen eine Seite zu wählen. In einem Konflikt, den sie erst langsam zu verstehen begann. Und sie entschied sich nachhaltig. Ihre Talismane versteckte sie in kleinen Geschenken für Soldaten und als Dekoration. Zugleich musste sie immer versuchen ihre Fähigkeiten versteckt zu halten, schließlich war eine solche Situation auch eine gute Brutstätte für Hass und Misstrauen. Sie lernte von einer Lehrerin, bei der sie unterkam, Englisch und durch die Not kam es auch dazu, daß sie mit Waffen in Kontakt kam.
Die Belagerung dauerte insgesamt über drei Jahre. Am Morgen des 10. Septembers 2017 signalisierte ein Funkspruch des Generals Suhail an den Kommandeur der Verteidiger, daß das Ende nahe war.
Ein einfacher Satz: “Mach dich bereit und koch’ den Kaffee, ich bin auf dem Weg.” ließ Freude in der belagerten Stadt ausbrechen. Und wirklich durchbrachen kurze Zeit später syrische Truppen den Belagerungsring von Daesh.
Für Eleonora schien der Krieg vorbei, doch auch wusste sie nicht was sie jetzt tun sollte. Die syrischen Truppen benötigten jedoch trotzdem weiterhin Hilfe, und so arbeitete sie erstmal bei der Versorgung der immer noch zahlreichen Verwundeten mit.
Wenige Wochen später war sie in eine Funktion als Ersthelferin in einem Feldlazarett gerutscht. Gegen Ende Oktober wurde ein Helikopter in der Nähe zur Notlandung gezwungen. Sie wurde mit dazu gerufen, um einen Verwundeten zu versorgen. Der Mann hatte Schusswunden und sie begann sich um ihn zu kümmern. Dabei nutzte sie ihre Heilmagie in einem unbeobachteten Moment, um bei der Heilung zu helfen. Es war nicht viel, gerade genug um sicherzugehen, daß der Mann überleben würde.
Doch es reichte aus, um die Aufmerksamkeit des Co-Piloten auf sich zu ziehen. Wenige Augenblicke später kam die Entscheidung vom Piloten den Verwundeten in dem wieder laufenden Helikopter nach Damaskus in ein Krankenhaus zu fliegen. Was die Besatzung wohl absichtlich vergaß Eleonora zu sagen, denn sie merkte die Planänderung erst, als der Hubschrauber wieder abhob. Mit ihr an Bord. Dennoch kümmerte sie sich weiter um ihren Patienten und akzeptierte die Planänderung. Schließlich würde der Pilot schon wissen was er tat.
Sie kamen in Damaskus an und der Verwundete wurde vom Fachpersonal übernommen. Der Helikopter gehörte einer Söldnereinheit und jetzt musste sie sich mit dem Piloten und seinem Co-Piloten auseinandersetzen. Der Pilot, Neal, fragte sie über ihren Hintergrund aus. Wo kam sie her? Wo war ihre Familie?
Als sie wahrheitsgemäß aussagte, daß sie alleine auf der Welt war, begann der Co-Pilot auf Neal einzureden. Nach kurzem war eine Entscheidung, ohne die Mitsprache der Sahira natürlich, gefallen. Neal würde einen Gefallen bei einem Freund einfordern und der Co-Pilot, Bradley, würde sie nach Amerika bringen.
Bradley ließ ihr auch nicht viel Zeit Einwände einzubringen, was sie eigentlich gar nicht vorhatte, denn am nächsten Tag schon saßen sie in einem Flugzeug, daß sie auf Umwegen nach Amerika bringen sollte. Auf dem ersten Flug erklärte ihr Bradley sogar, warum er das alles tat. Er war ein Hexer und sah es als seine Pflicht an für andere Mitglieder der magischen Gemeinschaft sich einzusetzen und sie hatte seinem Kameraden mit ihrer Magie das Leben gerettet. Entgegen seiner Erwartung blieb Eleonora jedoch distanziert und akzeptierte diese Änderung ihres Lebens einfach. Die Beschaffung der notwendigen Papiere und Dokumente dauerte jedoch einige Zeit, wodurch sie einige Zeit im Iran festsaß.
Im März 2018 kam dann neben ihren Dokumenten auch das Ticket nach Austin in Form eines abgehalfterten Söldnerfreundes von Neal. Der Werwolf nahm sie widerwillig auf Bitten Neals hin mit nach Austin.

Kenntnis über andere Wesen:
Die Hexe weiß, daß es andere Wesen gibt. Hierbei kann sie mit tiefgehendem Wissen über Werwölfe, Vampire aufwarten und eher oberflächlichem Wissen über Manipulatoren. Ihres Wissens nach sind Gestaltwandler nur besondere Unterarten der Werwölfe, die sich anstatt in Wölfe in eine andere Tierart verwandeln können.

Schreibprobe:
Überzeuge uns. Gib uns eine Kostprobe deiner Schreibwut und zaubere uns eine Szene aus deinem Leben. Bitte beachte hierbei die Schreibregeln für das Ingame.

Eleonora folgte ihrem Vater. Der alte Hexenmeister trottete durch den Sand vor ihr her. Er hatte ihr wortlos eine schwere Tasche aufgebürdet und ihr befohlen ihm zu folgen. Wie meistens hatte sie ohne Fragen zu stellen Folge geleistet. Sie waren irgendwo im nirgendwo, südlich ihres Hauses. Die gnadenlose syrische Sonne hatte den kalten und gleichgültigen Strahlen des Mondes vor längerem Platz am Himmel gemacht. Mittlerweile war es sehr kalt geworden, die junge Syrerin stapfte in ihrem weiten Gewand durch den Sand und war froh, daß der rote Stoff nicht nur verlässlich die Sonne abgehalten hatte, sondern auch jetzt sie warm hielt. Die Bewegung und das Gewicht der Tasche taten ihr übriges.
Ihr Blick klebte am Saum des Gewandes ihres Vaters, welcher ohne ein Anzeichen von Müdigkeit weiter durch diese lebensfeindliche Umgebung wanderte.
Irgendwann stoppte dann die Bewegung des Saumes und Eleonora wäre fast einfach weiter gelaufen und mit ihrem Vater zusammengestoßen. Ihr Kopf hatte sich einfach ausgeschaltete gehabt und die Information, daß Alhazred stehen geblieben war, hatte keine Reaktion hervorgerufen. Im letzten Moment hielt sie inne und blickte auf. Ihr begegnete direkt ein kalter und unnachgiebiger Blick aus den tief in ihren Höhlen liegenden Augen ihres Vaters. Das Licht der Sterne und des Mondes machten den Anblick der dunklen Augen in diesem uralt wirkenden Gesicht noch unheimlicher und Ehrfurcht gebietend. Es schien als hätten diese Augen die Entstehung der Welt selbst bezeugt und als hätten Winde die schon seit Äonen verklungen waren dieses Gesicht bereits gepeitscht.
Die junge Sahira wandte den Blick ab, sie konnte den Blick ihres Vaters nicht erwidern, nicht wenn er so war.
So … hart.
Natürlich wusste Abdullah Alhazred das und aus dem Augenwinkel konnte sie erkennen, wie ein leichtes Schmunzeln sich auf seine Lippen legte. Doch es war ein Schmunzeln ohne Freundlichkeit. Es war der Ausdruck des Sieges eines unnachgiebigen Lehrers über seine ungehorsame Schülerin.
Ohne zu sprechen, nahm er die Tasche von ihrer Schulter und wandte sich um. Vor ihnen lag ein Wadi, darin ein Stein, etwa groß genug um als Tisch zu dienen. Ihr Vater stieg die Düne hinab in das Wadi und als sie ihm vorsichtig folgte, erkannte sie mehr Details. Der Stein war definitiv nicht zufällig hier. Er sah aus als wäre er bearbeitet und extra hier abgelegt worden.
Der Hexenmeister entnahm unterschiedliche Utensilien der Tasche und machte sich in der Stille der Wüstennacht an die Arbeit. Diese Stille wurde nun durch einzelne Geräusche unterbrochen, welche jedoch nur die Absolutheit der Stille unterstrichen.
Zunächst war da das Klirren von Glasgefäßen die aneinander schlugen und streiften. Gefolgt vom kratzigen Geräusch von Kreide auf Stein. Der alte Hexenmeister führte jede Bewegung mit Bedacht, aber der gebotenen Geschwindigkeit, aus. Er beförderte Glasgefäße mit unterschiedlichen Flüßigkeiten und Pudern aus der Tasche und begann anschließend mit einer roten Kreide Symbole und Schriftzeichen auf den Stein zu zeichnen. Sie erkannte einzelne Symbole und Worte, jedoch konnte sie keinen wirklichen Sinn dahinter erkennen. Also tat sie was sie gelernt hatte: sie wartete darauf, daß der Hexenmeister ihre Hilfe anfragte.
Das geschah aber erst einige Zeit später. Das Siegel war vollständig, es war ein verwirrendes Muster aus ineinander verflochtenen arabischen Schriftzeichen, welches umgeben war von okkulten Symbolen der arabischen Traditionen.
Abdullah Alhazred wandte sich seiner Tochter zu und mit einer Stimme, die stark und bestimmend klang, dabei aber immer noch den Gedanken an ein uraltes Wesen im Zuhörer wach bleiben ließ, befahl er ihr: “Zieh dich aus und leg dich auf das Siegel.”
Wenige Worte, die aber zugleich mit solcher Bestimmtheit und Nachdruck augesprochen worden waren, daß es keinen Widerspruch für die Sahira gab.
Das Gewand glitt mit ihrem Untergewand in den Sand. Die eisige Nachtluft schnitt in ihre entblößte Haut und sie fröstelte. Doch der kalte Blick des Hexenmeisters ließen sie die eisige Luft vergessen. Es geziemte sich nicht für sie sich von soetwas profanen wie kalter Luft beeinflussen zu lassen, oder das auch noch zu zeigen.
Sie stieg auf den Stein, wobei der Stein unter ihren Füßen scheinbar noch um einiges kälter als die Nachtluft war. Sie hatte sogar eine leichte Wärme erwartet, hatte der Stein doch den ganzen Tag in der erbarmungslosen Wüstensonne gebacken und sollte diese Wärme gespeichert haben. Doch auch das ließ sie nicht den Druck ihres Vaters vergessen. Sie legte sich vorsichtig auf ihren Bauch auf den Stein, wobei sie ihr bestes tat, um die Zeichnungen auf dem Stein nicht zu verwischen. Es gelang ihr besser, als sie zuvor vermutet hätte, aber ein Blick zu ihrem Vater ließ die Freude darüber im Keim ersticken. Alarab Almajnun, wie er auch genannt wurde, war gerade nicht darauf aus das Geschick seiner Tochter zu bewerten. Das hier war ein weiteres seiner Experimente. Meistens nahm er sich selber als Versuchsobjekt, oder probierte es an Tieren aus, doch jetzt war es wieder einmal einer der Tage an dem sie herhalten musste. Sehr wahrscheinlich nicht aus Notwendigkeit, sondern weil sie ihm heute Mittag widersprochen hatte und danach auch noch eines der Glasgefäße aus seinem Labor auf Grund ihrer Unachtsamkeit zu Bruch gegangen war.
Die eisige Kälte des Steines durchdrang sie und sie musste sich dazu zwingen ruhig liegen zu bleiben. Schließlich wäre es viel schlimmer dieses Experiment zu ruinieren, als zu frieren.
In der Zwischenzeit hatte ihr Vater etwas in einer gläsernen Schale zusammengerührt und das Gebräu hielt er ihr nun vor das Gesicht. Ihr Kopf hing leicht über den Rand der Steinplatte hinweg, wodurch ihr nichts anderes übrig blieb, als den Geruch der Flüßigkeit einzuatmen. Es roch nach Blut, Schwefel und eine ganze Reihe an unterschiedlichen Gewürzen und einer süßlichen Note, die ihr nicht bekannt war.
Die faltige Hand des Hexenmeisters hob die Schale an ihre Lippen und innerlich widerstrebend, doch wohlwissend, daß es keinen anderen Weg gab, trank sie aus der Schale.
Der Geschmack des kalten Gebräus war ähnlich seinem Geruch, aber um so viele Potenzen intensiver und es brannte auf ihren Lippen und den ganzen Weg hinab in ihre Eingeweide.
Die Stimme ihres Vaters erklang in einem dunklen und bedrohlich klingenden Gesang. Es war Arabisch, aber als sie versuchte sich auf die Worte zu konzentrieren, schien es ihr als würde sie diese nicht kennen. Sie wusste nicht ob das eine Wirkung des Gebräus war oder eine Magie im Spruchzauber ihres Vaters.
Es schienen Stunden zu vergehen in denen sie nur dem Gesang ihres Vaters lauschte und die Kälte des Steines sich immer tiefer in ihren Leib fraß. Doch dann ergoß sich eine kühle Flüssigkeit über ihren Rücken. Sie erschauerte unwillkürlich und schloß die Augen, als der Sandboden sich zu drehen begann.
Allah, lass mich das durchstehen.
Der stumme Ruf nach Hilfe in ihrem Inneren war die einzige Schwäche, die sie sich erlaubte. Doch es schien als würde sie ein leises Kichern hören. Sie meinte seltsame Gerüche zu riechen und es war als ob kleine Finger über ihre Haut fuhren. Doch als sie sich auf eines dieser Dinge konzentrierte war es verschwunden.
Der Gesang des Hexenmeisters hatte sich inzwischen zu einem wahren Crescendo gesteigert und sie fühlte, daß der Höhepunkt des Rituals kurz bevorstand.
Als würde ihr ein Brenneisen in den Rücken getrieben, verspürte sie Druck und unerträgliche Hitze auf ihrer Haut. Doch zugleich war da kein heißes Metall was sie auf ihrer Haut spürte, nur die Feuchtigkeit von der Flüssigkeit.
Ihre Beherrschung brach in sich zusammen und ein lauter Schrei entfloh ihrer Kehle. Ihre Hände verkrampften sich um den Rand des Steintisches, während ihr Körper sich unter den stetigen Schmerzen wandt. Vergessen war der Versuch die Zeichnungen ihres Vaters intakt zu lassen, hinfort gespült von immer neuen Wellen der Schmerzen.
Tränen liefen unkontrolliert über ihr Gesicht und sie schrie ihren Schmerz in die weite Einsamkeit der Wüste hinaus. Doch die Schmerzen ließen nicht nach. Es war als ob ihre Haut verbrannte und gleichzeitig doch nicht verbrannte. Als würden Linien mit einer groben Klinge in ihren Rücken geritzt werden und zugleich biß die Kälte des Steines noch stärker in ihren Körper.
Ein einziges Wort schnitt nach einer Ewigkeit der Schmerzen, nachdem die Schmerzen die einzig existente Realität für Eleonora geworden waren, durch das alles hindurch und danach stoppten die Schmerzen.
“Qaf!”
Stopp. Der Schmerz war verschwunden und nach einigen Augenblicken entspannte sie ihren Griff um die Steinplatte. Dabei spürte sie Schmerzen in ihren Fingern und merkte, daß ein leichtes Kribbeln an die Stelle der unerträglichen Schmerzen auf ihrem Rücken getreten war. Sie drückte sich in eine sitzende Position hoch, wobei sie im Halbdunkel sah, daß ihre Fingernägel gebrochen waren und die scharfen Kanten des Steins sich in ihre Haut gefressen hatten. Ihr war schwindelig und sie merkte, daß alles wirkte als wären dunkle Schlieren auf ihren Augen. Abdullah Alhazred stand neben ihr und schüttelte den Kopf. Sie hatte ihn schon öfters enttäuscht über den Ausgang eines Experimentes erlebt. Er zeigte seine Enttäuschung nur wenn sie wirklich groß war und jetzt schien sie gigantisch zu sein. Doch sein Blick verriet ihr, daß es nicht ihre Schuld war. Er würde wohl erneut wochenlang über seinen Aufzeichnungen verbringen und darüber vergessen zu essen oder zu trinken. Ihr Atem ging immer noch schwer und sie rieb sich über die Augen. Doch weder die Schlieren vor ihren Augen, noch das Schwindelgefühl wollten verschwinden.
Während der Hexenmeister begann seine Gerätschaften in die Tasche zu räumen, traute sich schließlich die Sahira nach ihrem Rücken zu greifen. Zögerlich bewegte sich ihre geschundene Hand über ihre Seite hin zu ihrem unteren Rücken. Knapp über ihrem Steißbein strich sie über eine Stelle wo sich ungleich weichere Haut befand. Sie schien ein Muster zu bilden, aber sie hatte keine Ahnung was für eines. Doch ihre Berührung ließ ein Brennen und Jucken an der Stelle entstehen.
Sie zuckte zurück und langsam verging das Gefühl. Der alte Hexenmeister hatte mittlerweile seine Sachen gepackt.
“Los, wir müssen zurück.”, kam es von dem alten Mann.
“Ja”, antwortete Eleonora und stand langsam auf. Ihre Beine wackelten und schienen jeden Moment einknicken zu wollen, doch sie straffte sich und setzte einen Fuß vor den anderen bis sie bei ihrer Kleidung angekommen war.
In unendlich langsamen und zugleich immer noch viel zu anstrengenden Bewegungen ging sie in die Hocke und zog sich wieder an.
Die Kleidung half etwas gegen die Kälte und sie wandte sich mit verschränkten Armen ihrem Vater zu. Dieser hatte gerade Wasser über den Stein gegossen, wodurch die ohnehin schon zu großen Teilen zerstörte Zeichnung auch ihr letztes bisschen Lesbarkeit einbüßte.
Doch auch jetzt stellte sie keine Frage, sie folgte lediglich dem alten Mann, als dieser mit der Tasche auf der Schulter in Richtung ihres Hauses losging.
Schließlich hatte er sicherlich seine Gründe, warum er dieses Ritual hatte durchführen müssen. Vermutlich war das trotzdem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem besseren Verständnis der Welt. Und sie hatte schließlich auch wirklich sich ungebührlich verhalten und Schaden angerichtet. Außerdem schien er ihr vergeben zu haben, schließlich trug er trotz seines Alters die schwere Tasche, damit sie nach dieser Tortur nicht auch noch das durchmachen musste.


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  Justin-Janosch Koniezko
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:25 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name: Justin-Janosch Koniezko


Wesens- oder Menschenart:
Hexer

Alter / Geburtsdatum:
22 Jahre (*24.12.1995 in New York)

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,77 m
Gewicht: 83 kg

Justins Gehabe wirkt wie das eines deutlich älteren, selbstsicheren Mannes. Dies führ zu einem seltsamen Gesamtbild. Sein Gesichtsausdruck ist meist ernst, gesammelt und schwer deutbar. Justins lachen wirkt jedoch ungemein gewinnend. Seine dunkelbraunen Augen und braunen Haare komplimentiert ein dunkler Teint.
Konietzkos trainierten Körper kann man unter der eher weiten Kleidung meist nur erahnen.

Neben einer ungewöhnlich ausgeprägten Muskulatur von Torso, Unterarmen und Händen fallen vor allem zahlreiche Narben auf. Die meisten dieser Narben sind eher klein und stammen von zahllosen Sport- und Trainingsunfällen. Zahlreiche Schnitt-, Kratz- und Bisswunden sind über Arme, Beine und Körper verteilt und reichen von wütendem Pink bis hin zu kaum von normaler Haut unterscheidbaren Brauntönen. Sie scheinen teils von Pranken und Waffen, teils von großen Hundekiefern zu stammen. Seine Unterschenkel zeigen stark ausgeprägte Schwielen auf der Vorderseite der Schienbeine. Das gleiche gilt für Ellenbogen und Knöchel.


Justi trägt keinen Bart, seine Kurzhaarfrisuren sind stets so konservativ und „unpersönlich“ wie sein Kleidungsstil. Seine Kleidung ist stets unauffällig und in der entsprechenden Situation angemessen. Auffallenderweise trägt er immer lange Hosen (auch im texanischen Sommer) und geschlossene Schuhe. Polohemden, normale Hemden und bunte T-Shirts sind typische Bestandteile seines Kleiderschranks. Justin ist stets mit einem seiner zahlreichen, mattschwarzen Taschenmesser ausgestattet. Seine Kleidung ist für gewöhnlich von hoher Qualität, auch wenn sie nie aus der aktuellen Modesaison stammt. Anders als die meisten seiner Altersgenossen trägt er stets eine einfach, schmucklose Armbanduhr und besitzt keinerlei Tattoos, Piercings oder Schmuckaccessoires. Justin ist stets gepflegt und wohlriechen. Selbst im Bett (sofern er sich dort allein aufhält) ist er stets vollständig bekleidet!



Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Justin-Janosch ist ein extrem disziplinierter junger Mann mit tiefsitzenden psychischen Problemen und einem festgeschriebenen Ziel. Er ist seinen Eltern gegenüber absolut gehorsam und lässt sich von ihnen alle wichtigen Entscheidungen abnehmen ohne sich zu beschweren. Obwohl er ein exzellenter Lügner ist, weicht er selten von der Wahrheit ab. Den Begriff Freizeit kennt Justin nicht. Wenn er sich nicht gerade damit beschäftigt seinen Körper weiter zu stählen und sein breites Allgemein-, Technik- und Naturwissenschaftswissen weiter auszubauen ist er damit beschäftigt für sein Studium (Master of Business Administration) zu lernen, zu kochen oder neue Sprachen zu lernen. Er ist ehrgeizig und geht dabei regelmäßig über die Grenzen des Gesunden hinaus. Grund dafür ist neben seinen Minderwertigkeitskomplexen ein Fehlen von Eigenantrieb und Träumen, welches er in „sinnvoller“ Arbeit zu ertränken sucht.

Justin ist ein sehr förmlicher, korrekter, junger Mann mit gepflegtem Wortschatz. Er hat extreme Schwierigkeiten im Umgang mit gleichaltrigen oder nicht zur Oberschicht gehörenden Menschen. Das Führen von persönlichen, sozialen Beziehungen fällt ihm aufgrund seines verschlossenen Wesens schwer. Justin ist ein perfektionistischer Mensch der zur Arroganz neigt. Er ist schwer aus der Fassung zu bringen, neigt jedoch in solchen Fällen zu Zornesausbrüchen. Er ist vergisst Schmähungen niemals und handelt meist nach der alttestamentarischen Auge um Auge Regel.

Des Weiteren ist sein von Effizienz und Funktionalität dominiertes Denken hervorzuheben, welches nur selten von Ausbrüchen kindlicher Bewunderung und Lebensfreude durchbrochen wird. Dafür schämt er sich ebenso wie für offen gezeigte Gefühle oder mit Comics „verschwendete Zeit“. Er versteht nicht, dass Menschen ohne festes Ziel durch ihr Leben gehen können und bewundert ihre Lebensfreude und ihren Mut Dinge „nicht richtig“ zu machen. Er selbst ist zwanghaft korrekt, das Brechen -auch vollkommen sinnloser – Regeln fällt ihm sehr schwer. Justin trinkt und raucht nicht. Sein einziges Laster besteht im Konsumieren eines sonntäglichen Energydrinks. Er geht zahlreichen Aktivitäten nach die ihn darauf vorbereiten die Ehre seiner Familie wiederherzustellen, hat einen starken Beschützerinstinkt und einen konservativen Ehrenkodex. Dieser wurde ihm so gewaltsam eingeprügelt, dass er ihn nicht ablegen kann. Des weiteren ist er begierig auf Respekt, Anerkennung und Zuneigung.


Eigenschaften:

Justin ist:
-Eine Inkarnation von Pünktlichkeit, Korrektheit und Verlässlichkeit.
-Ernst und nachtragend
-perfektionistisch, Effizienzorientiert
-Er führt ein nahezu asketisches Leben
-Er neigt zu Arroganz und Protektionismus
-Ein Mann mit unbeugsamen Prinzipien
- Ein sozial beschränkter Mensch ohne Hobbies und Freundeskreis
- Von Ehrgeiz/ Leistungswillen zerfressen und sturköpfig
- realitätsfern und idealistisch

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Justin-Janosch besitzt die folgenden herausragenden Fähigkeiten:
-Fließende Sprachkenntnisse in: Polnisch, Deutsch, Russisch, Mandarin und Spanisch, PYTHON, C++, Java
- exzellente Nähkampfkenntnisse in Muay Thai, Ringen und Kung-Fu
- guter Schütze mit Pistolen, Jagdgewehren und Schrotflinten
- hohe Schmerztoleranz und Ausdauer
- überdurchschnittlicher Motorradfahrer
- exzellenter Lügner/ Schauspieler
- herausragende Allgemeinbildung

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Justin besitzt die folgenden magischen Fähigkeiten:

Augen des Svarog (Zauber):
Es handelt sich um einen Zauber der mit den Worten „Ich bin Svarogs Feuer, geboren die Unreinen zu läutern und die Reinen zu erleuchten!“ eingeleitet wird.
Die Augen des Zaubernden fangen dabei ein gleißend hell zu leuchten und erhellen nicht nur die Nacht. Die Sicht des Zauberers wird durch das Licht nicht im geringsten gestört, auch nach dem Abklingen des Zaubers sind seine Augen perfekt an die herrschenden Lichtverhältnisse angepasst. Hexen (und vor allem Vampire) die mit dem Licht in Kontakt kommen erleiden leichte bis schwere Verbrennungen. Alle anderen Wesen werden lediglich geblendet und gebräunt. Neben den üblichen Zaubernebenwirkungen besteht eine nicht geringe Chance, dass der Zauberer selbst ebenfalls einen Sonnenbrand erleidet. Je länger der Zauber aufrechterhalten wird, desto drastischer sind die Nebenwirkungen. Eine übliche Zauberdauer liegt bei ca. 10 bis 40 Sekunden.

Triglaw´s Blut (Zauber):
Es handelt sich um einen Zauber der die Reaktionsgeschwindigkeit, Körperkraft und Geschicklichkeit des Zaubernden kurzzeitig erhöht. Dabei handelt es sich um einen überwiegend magischen Effekt, welcher nicht zwangsläufig zu durch Überbelastung verursachten Bänderrissen, Knochenbrüchen oder Muskelrissen führt. Der Zauberer muss vor dem Ausstoßen eines wildern Kriegsschreis sein eigenes Blut trinken um in einen Zustand zu geraten in dem seine Sinne aufs übermenschliche geschärft sind. Willensschwache Zauberer verfallen unter Einfluss dieses Zaubers in eine wilde Raserei, in welcher sie nicht nur keine Angst kennen, sondern auch nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden können. Es wurden sogar Fälle überliefert in denen ein Magier vollkommen dem Geist Triglaws anheimfiel und den Zustand der Raserei nicht verlassen konnte bis seine Lebenskraft aufgebraucht war. Korrekt beherrscht zeigt Triglaw´s Blut deutlich seltener die üblichen Erschöpfungserscheinungen als andere Zauber. Dies ist der Hauptgrund für die ungewöhnlich lange Wirkungsdauer von bis zu zwei Stunden.

Veles Füllhorn (Trank):
Veles Füllhorn ist ein mächtiger Heiltrank. Das widerwärtig schmeckende Gebräu steigert die Wundheilung auf ein übernatürliches Maß, sodass ein Hexer in der Lage ist z.B. einen Bauchschuss ohne Arztbesuch zu überleben. Menschen überleben das konsumieren dieses Trankes nicht, gleiches gilt auch für andere Wesen (Werwölfe und Ghule ausgenommen). Die Belastung der Leber ist enorm, was zu einem jämmerlichen Tod durch Leber und Nierenversagen führen kann. Der Trank wird aus den folgenden Zutaten gebraut:
-Myrthe (1 Hand voll)
- gemahlener Pfeffer (33 Körner)
- 1 Prise Cinnabarrit (Zinnober)
- 0,05 g Cobaltnitrat
- 100 ml Ghulblut/Essig Mischung (1:10)
- 20g gemahlene Nelken
- 100 ml Rotwein
- 2 Esslöffel Honig
- 1 Shot Wehrmutextrakt
- gehobelter Rettich
- 2 gemahlene Krähenfüße
- ein Zweig Roßmarin
- Ein Bündel Thymian
- 5g Salz/gemahlenes Eisen
- eine Priese Bleiacetat
- 2 Zimtstangen
- eine locke Hexenhaar

Der Trank muss aufkochen und zwei Stunden ziehen. Er kann ausschließlich bei Vollmond gebraut werden. Das Feuer ist mit Weißdorn und Buchenholz zu entfachen. Der Trank ist durch ein feines Sieb von festen Bestandteilen zu trennen und in 20 bis 50 ml Portionen aufzuteilen. Er ist bis zu drei Monate lang haltbar und sollte ausschließlich in Achatfläschchen gelagert werden.

Czorneboh´s Schatten (Trank):
Der Trank verleiht dem Konsumenten eine furchteinflößende, dämonische Ausstrahlung. Diese verursacht bei anderen Wesen ein starkes Unwohlsein, bis hin zu Panikattacken. In besonders extremen Fällen erleiden Betrachter Halluzinationen die meist mit gehörnten Dämonenköpfen, schwarzem Nebel oder wispernden Stimmen zu tun haben. Der Trank ist ungiftig und kann von jedem Wesen getrunken werden. Eine sorgfältige Zubereitung von größter Bedeutung, da der Trank ansonsten vollkommen wirkungslos ist. Es wird wie folgt vorgegangen.
- 2 Zitronenschalen
- 11 Anissterne
- 2 Esslöffel Honig
- 500ml Ziegenmilch
- 3 Nelken
- 1,65g zerstoßener Kardamon
- ein Bündel Kamille
Die Zutaten werden für fünf Minuten gesiedet und abfiltriert.

Das Filtrat wird anschließend mit sieben tropfen Moschusöl, einem verwesenden Stück Rindfleisch, sowie Ziegenexkrementen versetzt und in einen Kopfertopf gefüllt. Dieser ist drei Wochen im Boden zu vergraben. Danach wird das ganze filtriert und 1:1 mit reinem Alkohol aufgefüllt. Diese Mixtur ist im Verhältnis 1:3 mit entronnenem Ziegenblut zu mischen. Will man eine wahrhaft höllische Mixtur zubereiten verwendet man Menschenblut. Der Trank ist in mit Pech ausgebrannten Tonfläschchen einige Tage Haltbar. Eine Portion umfasst circa 50 ml Flüssigkeit.


Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Justin-Janosch Konietzko kam als Kind von Maria Konietzko zur Welt. Seinen Vater hat er niemals kennengelernt. Sein Stiefvater Wieslav war keine Prominente Figur im Familienleben der Konietzkos, vor allem weil er Justins Mutter niemals widerspricht und alles ausführt was diese ihm vorschlägt. Wieslav hatte in der US Army als Seal gedient und war als (reichlich angeknackster) Veteran durch den mittleren Westen vagabundiert bis er bei der seltsamen Maria und ihrem einjährigen Sohn hängen geblieben war. Maria Konietzko war bereits einmal verheiratet und stammt aus einer ehemals reichem polnischen Familie. Maria lebt bis heute für ein Ziel – auf dem Grab der Frau zu tanzen die ihr Ehre und Luxus raubte. Aus diesem Grund begann sie ihren Sohn schon von frühesten Kindesbeinen an zum Werkzeug ihrer Rache zu formen. Er sieht XX als Inkarnation des Bösen und glaubt seiner Mutter alle Geschichten über seinen leiblichen Vater. Diese war angeblich ein erfolgreichen Aktienhändler der von einer verdorbenen Hure in den Ruin getrieben und gebrochen wurde bis ein von Drogen- und Alkoholkonsum gebeuteltes Wrack übrig blieb. Dieses verlor sich schließlich in den Straßen New Yorks und ließ eine mittellose, schwanger Frau zurück. Dementsprechend ist Justin nicht gut auf seinen leiblichen Vater zu sprechen!

Wiezlav begann Justin bereits im Alter von 2 Jahren im Nahkampf auszubilden. Während andere Kinder im Sandkasten spielten machte Justin Situps, trug den ganzen Tag lang Sandsäckchen an Hand und Fußgelenken und absolvierte Halbmarathons. Auch sonst beschäftigte sich der Veteran intensivst mit dem kleinen Jungen, der spielerisch mehr lernte als die meisten Schulpflichtigen Kinder. Mit sieben Jahren konnte Justin-Janosch bereits fließend Englisch, Polnisch und Russisch sprechen und schreiben. Unterwiesen wurde er bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr von seiner Mutter, Wiezlav, dem Internet und zahlreichen Büchern. Wie seine Mutter an das notwendige Geld gelangte um die umfangreichen Trainingsmöglichkeiten für ihn zu schaffen ist ihm bis heute nicht vollkommen klar. Er traut sich jedoch nicht nachzufragen, da sie ihn stets schroff abweist und mit Vorwüfen straft.
In der Familie Konietzko wird Versagen nicht toleriert, ebenso wenig wie Angst oder sonstiges unmännliches Verhalten. Die resultierenden Strafen waren meist unverhältnismäßig hart, führten jedoch stets zum beabsichtigten Lerneffekt. Dennoch kann man seine Eltern nicht als unmenschlich bezeichnen. Sie zeigten stets Fürsorge wenn Justin sich z.B. das Bein gebrochen hatte oder wegen Alpträumen nicht schlafen konnte. Sein Trainingsregime wurde immer extremer, involvierte zunehmend ernste Kämpfe mit Kampfhunden und bewaffneten Gegnern. Seine Mutter war stets eine Meisterin des tadelnden Lobs, oder lobenden Tadels und da Justin auf einer abgelegenen Farm in North Dakota aufwuchs war es nicht verwunderlich, dass er auch in der High-School keine Freunde fand. Er war schlicht und ergreifend zu anders! Natürlich wurde der Hexer nicht gemobbt, da er sich mit Leichtigkeit den nötigen Respekt verschaffen konnte.
Es war für ihn leicht mit Bestnoten aus der Schule hervorzugehen, die dafür erhaltene Anerkennungen entfachten seinen Ehrgeiz nur noch weiter. Nach dem Abschluss der High School (selbstredend als Stufenbester)besuchte er die North Dakota State University und schloss dort in drei Jahren als B.Sc. Business Administration mit Summa Cum Laude ab. Daraufhin besorgte ihm seine Mutter einen Studienplatz an der Universität in Austin (die sie einst selbst besuchte). Justin ist damit beschäftigt seinen Master in Business Administration zu absovlieren. Da das Geld relativ knapp ist versucht Justin sich etwas dazuzuverdienen, mit Amateur-Boxen, Taxi-Fahren oder Kellnern. Natürlich wohnt er in einem Studentenwohnheim und wurde, sehr zu seiner Verwunderung, einer Wohngemeinschaft zugeteilt.

Kenntnis über andere Wesen:
Justin-Janosch sind alle Wesenarten bekannt. Er ist über ihre Schwächen und Stärken bestens informiert, insbesondere mit Vampiren hat er sich intensivst beschäftigt. In der Realität ist er Werwölfen, Elektrokinetikern und Telepathen noch nicht begegnet.

Schreibprobe:
Justin schloss das Buch und lehnte sich für eine Minute zurück. Sein Gesicht war von Schweiß bedeckt, trotz der gut funktionierenden Klimaanlage der Universitätsbibliothek. Seine Augen waren schwer und sein Kopf fühlte sich an wie ein Haufen weichgekochter Haferbrei. Er nahm einen tiefen Zug aus der gläsernen Wasserflasche und blickte sich um. Bis auf den gelangweilt hinter dem Tresen lümmelnden Wachmann waren nur noch ein paar asiatische Studentinnen an einem weiter Entfernten Gruppentisch zu sehen. Eine von ihnen betrachte den jungen Mann aus großen dunklen Augen. Justin unterdrückte ein Innerens seufzen. Sollte er seinen Tisch verlassen und die Damen ansprechen? Einerseits wäre es höflich genau das zu tun, schließlich wurde er intensiv gemustert... Vielleicht würde er ja doch jemanden kennenlernen der an ihm interessiert war... Aber dann würde es spät werden, da er noch das Unterpakt „Versorgungsprozesse“ für seinen fiktiven PVD-Betrieb ausarbeiten musste! Er hatte sich schließlich vorgenommen das interdisziplinäre Projekt in einem Semester abzuschließen. Er war schließlich kein Waschlappen der die zwei im Curriculum vorgesehenen Semestern brauchte! Da seine Arbeitsgruppe aus verzogenen, faulen Kleinkindern zu bestehen schien würde, wie IMMER, die Arbeit selbst erledigen müssen! Morgen war schließlich erstes Meeting mit dem betreuenden Dozenten und da sollte man doch schon etwas mehr als ein paar hübsch aussehende PowerPoint Folien auf der Pfanne haben. Nein, er würde einfach so tun als habe er die Asiatinnen nicht bemerkt! Das war definitiv der lohnendere Ansatz!

Was war jetzt eigentlich eine Wareneingangskontrolle – ein Management oder ein Geschäftspozess? Integriertes Management war wirklich nichts für Schubladendenker, der junge Mann nahm seinen Kugelschreiber wieder auf und notierte seine Argumente für die Einstufung als Geschäftsprozess. Aber letztlich wurden Wareneingänge durch ein QM Handbuch vorgeschrieben und definiert... also musste es DOCH ein Managementprozess sein! Er grummelte leicht verärgert und knackte seine Knöchel. Der Wachmann hustete und die Studentinnen unterhielten sich mit gedämpften Stimmen. Es war mittlerweile Stockdunkel. Die meisten seiner Kommilitonen waren jetzt vermutlich dabei sich vollkommen zuzudröhnen und zu diesen seltsamen wummernden Beats Bewegungen zu machen die eher in ein Schlafzimmer als in einen Tanzsaal gehörten. Justin würde seine Zeit nicht mit solchen Trivialitäten verschwenden! Außerdem würde er sich in Diskos eh nur lächerlich machen. Sex, Saufen und „Jumpstyle“ waren schließlich auch Dinge die man üben musste um sie zu beherrschen und zumindest in die letzten beiden Punkte hatte der Nordamerikaner deutlich weniger Zeit gesteckt als andere Menschen... nicht einmal fünf Minuten! Er wischte die störenden Gedanken beiseite und vertiefte sich weiterhin in seine Unterlagen und das Internet. Plötzlich wurde er angesprochen. Er zuckte erschrocken zusammen und musste an sich halten um nicht aufzuspringen oder eine ähnlich aggressive Reaktion zu zeigen. „Entschuldigen sie?“ fragte er leicht verwirrt um Zeit zu gewinnen. Zwei der Studentinnen hatten sich offensichtlich entschieden ihn anzusprechen. Sie wirkten ziemlich unsicher, beinahe verängstigt. Der Junge Mann bemerkte nicht, dass er die beiden Frauen wie ein aus dem Mittagsschlaf gerissener Rentner anblickte.

„Ahm. Entschuldigen... wissen wie man nach Wohnheim kommen?“ fragte eine der beiden. Die Frau, wenn man das junge Ding denn schon so nennen konnte, strich sich eine fettige Haarsträhne aus dem Gesicht und blickte verschämt zur Blondine. Justin verfluchte sich innerlich als seine polnische Erziehung aus den Tiefen des Rückenmarks hervorbrach. Er würde die Mädchen auf jeden Fall bis zum Studentenwohnheim begleiten, egal wie ungelegen es ihm auch kam. Eigentlich könnte er auch auf seinem Zimmer weiterlernen. Seine Mitbewohnerin war bestimmt nicht in der Wohnung! Es war schließlich Freitag Abend und Anne ware bestimmt in irgendeinem Partyschuppen verschollen. Er erhob sich. „Selbstredend. Bitte ein paar Sekunden. Ich packe meine Sachen zusammen und begleite sie bis zum Wohnheim. Ich wollte sowieso gerade gehen.“ bemerkte er in leicht akzentuiertem Mandarin. Er wirkte so förmlich wie ein Adeliger zur Zeit der letzten Kaiser. Die Chinesin stieß einen niedliches Geräusch aus. Sie war definitiv verwundert ihre Muttersprache zu hören. „Du sprichst Mandarin?“ fragte sie ungläubig. „Ich habe noch viel zu lernen.“ merkte Justin in typisch chinesischer Bescheidenheit an. Er deutete sogar ein Verneigung an während er seine Sachen zusammenpackte. „Justin Konietzko den Damen zu Diensten.“ stellte er sich vor. Die zweite Studentin grinste. Offensichtlich nahm sie ihn nicht für voll. „Ich bin Lin und das hier is Amber.“ stellte die hinterhältig spottende Blondine die Fragenstellerin vor. Natürlich waren das nicht ihre richtigen Namen, sondern ihre westlichen Namen die sie ausschließlich für Auslandsaufenthalte anlegten. Er reichte den beiden die Hand, ebenfalls ein Faux-Pas in chinesischer Etikette, packte seine Sachen ein und schritt ihnen voran auf den Ausgang zu.

Er sollte etwas Smalltalk führen um die peinliche Stille zu überbrücke. „Crhm. Was studieren sie Miss Lin?“ fragte er in forschem Tonfall. Es war ihm ein wenig peinlich jemand fremdes mit dem Vornahmen anzusprechen, aber ein Nachnahme war ihm ja nicht genannt worden. Lin brach in schallendes Gelächter aus.

Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Dolph Lundgren

Charakterübernahme?
Ja

Abnahme von
Norah Grey, Mason Judge

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  Chance Sherman
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 28.05.2023, 15:23 - Forum: Postannahmestelle - Keine Antworten

Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name: Chance Sherman / Fortune

Wesens- oder Menschenart:Werwolf

Alter / Geburtsdatum:90 / 20.04.1927

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Chance sieht aus als wäre er in etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hat braune, relativ kurz geschnittene, Haare. Trägt seitdem er als Military Contractor im Nahen Osten gearbeitet hat einen Vollbart, der jedoch nicht länger als ein bis zwei Zentimeter wird, bevor er ihn stutzt. Er ist mit 1,80m etwas größer als der Durchschnitt. Am auffälligsten sind seine blauen Augen, welche eine weit größere Erfahrung erahnen lassen, als sein jugendliches Äußeres vermuten lässt.
Insgesamt ist er recht trainiert, jedoch mit einem erkennbaren Schwerpunkt auf Beweglichkeit und Schnelligkeit. Was nicht heißt, dass er nicht auch schwere Gewichte stemmen könnte, doch durch das militärische beziehungsweise paramilitärische Leben hat er gelernt, dass es auf eine ausgewogene Mischung ankommt und nicht auf pure Stärke.
Sein Körper hat einiges mitgemacht, dass sieht man aber nur an ein paar kaum sichtbaren Narben am Oberkörper und den Beinen.
Im zivilen Leben trägt er zu meist lange Hemden, Jeans und eventuell Lederjacken oder lockere Jacketts unter denen sich eine Pistole gut verdeckt tragen lässt.
Zumeist trägt er die Waffe jedoch offen an einem Hüftholster, seltener an einem Tiefziehholster am Oberschenkel. Schuhe sind zumeist bequeme Halbschuhe. Im Dienst trägt er zunächst die EMS Uniform und im S.W.A.T. Dienst natürlich deren Uniform. Auch wenn er gerne seine eigene Waffe im Dienst nutzen würde: im EMS Dienst trägt er keine Waffe und für die S.W.A.T. Einsätze kriegt er eine Waffe gestellt.
Als Wolf hat er einen weißen Pelz mit schwarzen und grauen Akzenten. Die Farbe der Augen ist gleich denen in Menschengestalt. Ansonsten ist er auch als Wolf eher drahtig und agil.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!



Eigenschaften:
Chance ist ein ausgeglichener Typ. Er ist sehr gesellig und selbst wenn er jemanden nicht auf Anhieb leiden kann, kommt er mit der Person doch noch aus. Durch seinen Dienst in Vietnam, die Erziehung im Rudel und die Jahrzehnte als Söldner hat er gelernt Versprechen ernst zu nehmen. Für ihn ist es selbstverständlich zu dem zu stehen was er sagt. Gleichzeitig erwartet er das zumindest von seinen Vertragspartnern und seinen Freunden auch. Er ist sehr geradlinig und ist davon überzeugt, dass Traditionen und Bräuche einen wichtigen Platz in der Welt haben, jedoch haben diese für ihn mehr einen Richtliniencharakter. Gerade so etwas wie, dass ein Wolf ein Rudel braucht, sieht er als richtig, aber es gibt Zeiten da ist es einfach nicht praktikabel, oder es gibt einfach keine passenden Rudel.
Er hilft gerne und sieht sich auch oft als jemand der dem Underdog hilft. Das hat er unter anderem in Sierra Leone und einigen anderen kleineren Konflikten gelebt. Auch wenn er kein Söldner mehr ist, hat er sich einiges aus dieser Zeit bewahrt: Geradlinigkeit, ein gesundes Verhältnis zu Waffen, Wachsamkeit und ein gewisses Maß an Pragmatismus. Wo andere von der Gefahr davon laufen, läuft er ihr entgegen. Das hat jedoch, aus seiner Sicht, wenig mit Heldentum oder Tapferkeit zu tun. Er hat einfach eine gute Ausbildung, meistens die richtigen Mittel für die Situation und er weiß einfach, dass er den meisten Aufgaben gewachsen ist.
Jedoch führt seine Auffassung von Geradlinigkeit und dem Halten von Versprechen auch zu Konflikten. Er sagt auch gerne geradeheraus seine Meinung und gerade im zivilen Leben kann man damit auch gerne mal anecken. Außerdem steht er dazu als Söldner gekämpft zu haben und auch in Syrien gewesen zu sein, was natürlich Teil der Geradlinigkeit ist und schon beim einen oder anderen negativ angeeckt ist.
Fortune ist ein relativ ruhiger Wolf, der sich in der Rolle des Ausbilders und Antreibers sieht. Er versucht Chance Ratschläge zu geben und diesen auf alle möglichen Gefahren im Leben vorzubereiten. Dabei nimmt er sich ein Beispiel an den unterschiedlichen Ausbildern und Leitfiguren denen Chance in seinem Leben begegnet ist. Sei es ein erfahrener Söldner, ein Soldat einer anderen Armee oder ein Ausbilder aus der US Army.

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Chance ist ein guter Schütze mit allem von einer Pistole bis zur DMR. Er kann in Gefechtssituationen die Ruhe bewahren und ist sehr stressresistent. Durch die Jahrzehnte als Medic und jetzt als Paramedic hat er ein riesiges Wissen über Wunden und wie man diese Flicken kann. Was sich auch nicht nur auf physische Wunden beschränkt. Er hat im Laufe seines Lebens mehrere Sprachen neben Englisch gelernt: Russisch, Deutsch, Französisch, gebrochenes Afrikaans und Arabisch.
Er kann außerdem Auto, Motorrad und wenn es sein muss auch das eine oder andere Schiff fahren.
In Wolfs- und Menschengestalt hat er einiges an Nahkampferfahrung angesammelt, wobei er in Menschengestalt deutlich besser ist als in Wolfsgestalt. Das rührt natürlich von der eher menschenlastigeren Zusammensetzung der Söldnertruppen her.
Auch in menschlicher Gestalt hat er sich Spurenlesen auf hohem Niveau antrainiert.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Er ist in der Lage sich in einen Wolf zu verwandeln und hat einen guten Geruchssinn. Kann andere Wesensarten erschnuppern.

Lebenslauf



Vorgeschichte:
In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen wurde er in ein recht stabiles Rudel im Norden der USA geboren.
Seine Jugend bestand aus der Ausbildung durch das Rudel und der normalen Menschenschule. Die Jahre des zweiten Weltkrieges erlebte er mehr als Zuschauer, da er nicht alt genug war um eingezogen zu werden. Kurz nach Ende des Krieges hatte Chance seine erste Verwandlung, bei der sich sein Wolf zu erkennen gab. Danach war der Wolf ein treibender Faktor in Chance’s Leben. Er drängte Chance dazu sich mehr und mehr mit dem Wolfskörper und dessen Fähigkeiten vertraut zu machen, aber zeitgleich seinen menschlichen Körper weiter zu drillen und trainieren. So war es auch Fortune der Chance in den 50ern auf die Armee aufmerksam machte. Kurzerhand begab sich Chance in die Army, womit er seinen ersten Schritt fernab vom Rudel machte. Der junge Werwolf fand sich schließlich im Vietnamkrieg wieder. Als GI im Dschungelkampf, lernte er viel über sich selber und die Natur des Menschen. Er hatte sein erstes Gefecht und tötete den ersten Menschen. Zugleich rettete er das erste Leben und bekam daraufhin eine Ausbildung zum Medic.
Am Ende des Krieges verlängerte er seinen Vertrag mit der Armee nicht und schied in Ehren aus. Zunächst überlegte er zurück zu seinem Rudel zu gehen, doch nachdem er heimgekehrt war, wurde ihm klar: Er wollte mehr von der Welt sehen und Erfahrungen sammeln. Das begrüßte auch Fortune und sein Rudel war sowieso schon ziemlich groß, dass es gern gesehen wurde, dass jemand in Frieden etwas Abstand zum Rudel gewann.
Zunächst reiste er nach Afrika, wo er eigentlich sich mit Südafrika ein unbekanntes Land erschließen wollte. Doch schnell wurde er in den Strudel der afrikanischen Grenzkriege gezogen. Er half als Freiwilliger in der Südafrikanischen Armee bei Helikopter-gestützten Angriffen gegen die Rebellen an der Seite der Rhodesischen Truppen.
Hierbei lernte er einige Piloten und Soldaten kennen und wurde von diesen auch in deren Kameradschaft aufgenommen.
Darunter war auch ein Pilot namens Neal Ellis, mit welchem er nachdem Ende der Apartheid in Südafrika das Leben als Söldner begann. Das führte ihn unter anderem in unterschiedlichen Organisationen nach Sierra Leone, Libyen, Jugoslawien und Afghanistan.
Hierbei verbrachte er viel Zeit mit anderen Söldnern, aber auch mit Soldaten aus unterschiedlichsten Ländern. In Afghanistan unterstützte er durch unterschiedliche Tätigkeiten die NATO Truppen im Norden des Landes. Hierbei hatte er die Gelegenheit längere Zeit mit deutschen Truppen zu arbeiten, was einen starken Eindruck bei ihm hinterließ. Zuvor hatte er unterschiedliche Bücher von und über deutsche Strategen und den zweiten Weltkrieg gelesen und jetzt hatte er deren Nachfolger hautnah erleben können.
Die letzte Station auf seiner Reise um die Welt war dann Syrien und der Irak. Mittlerweile waren die ursprünglichen Organisationen in denen er gearbeitet hatte, etwa Sandlines International oder Executive Outcomes, aufgelöst oder in andere übergegangen. So bekam er vor allem über persönliche Kontakte und Beziehungen verschiedene Jobs in diesen beiden Ländern. Zum einen unterstützte er beim Aufbau von örtlichen Milizen zur Abwehr des sog. Islamischen Staats, zum anderen kämpfte er mit vornehmlich russischen Spezialkräften und Söldnern an der Seite von syrischen Truppen gegen den Terrorstaat sowie Al Qaida und deren Ableger.
Zur Mitte des Jahres 2015 entschied er, dass es genug andere Akteure in diesem Kriegsschauplatz gab und er genug vom Nahen Osten gesehen hatte. So kehrte er nach Ablauf seines derzeitigen Vertrages nach Amerika zurück. Da er mittlerweile so gut wie keinen Kontakt mehr zu seinem alten Rudel hatte und es als eine neue Herausforderung sah in einer neuen Stadt zivil Fuß zu fassen, begab er sich in den Süden der USA.
Nüchtern betrachtet hatte er nur eine wirklich zivil verwertbare Fähigkeit: Leben retten. Einige Internetrecherchen später, kam er auf Austin. Diese Stadt sollte eine hervorragende Notfallrettung haben. Nachdem er einige Kontakte hatte spielen lassen, brauchte es nur ein paar Aufnahmetests und schon war er zunächst als Paramedic eingestellt. Schichtdienst, Alltag und Routine zogen bei ihm ein. Doch einige Sachen waren immer noch nicht ganz normal in seinem Leben: eine deutliche größere Wohnung und ein teurerer Wagen als er sich eigentlich als Paramedic leisten könnte, einige Waffen, sowie eine interne Ausschreibung innerhalb des Rettungsdienstes, welche nach gut einem Monat nachdem er nach Austin gekommen war in seinem E-Mail Postfach landete.
Special Operations – Tactical Paramedic. Er bewarb sich sofort auf die Stelle und nach einem Auswahlverfahren war er drin. Er hatte immer noch normale Paramedic Schichten, aber war auch mehrere Tage die Woche auf Stand-By für SWAT Teams, um diese bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
Mittlerweile hat er einige SWAT Einsätze begleitet und den einen oder anderen Polizisten zusammengeflickt. Insgesamt ist er jetzt fast zwei Jahre in Austin und hat schon Bekanntschaften gemacht, aber noch kein Rudel und richtige Freundschaften sind auch noch keine entstanden.
Womit für Fortune, und auch Chance, das nächste Ziel klar ist: Freundschaften und vielleicht auch ein Rudel.

Kenntnis über andere Wesen:
Er hat so einiges an Wesen in seinem Leben getroffen. Gerade Vampire und Ghule faszinieren ihn und sind dabei gleichzeitig Quell einer leichten inhärenten Abneigung für ihn.

Schreibprobe:
Das rhythmische Geräusch von Rotorblättern, welche die Luft durchschnitten, erfüllte das Innere des Helikopters. Chance saß auf einem der halbwegs bequemen Sitze. Mit ihm waren nur noch drei andere Söldner an Bord, sowie der schweigsame Doorgunner. Und natürlich ihr Pilot. Neal, vermutlich der Söldner mit dem er die meisten Missionen durchgemacht und zeitgleich auch die längste Zeit bekannt war. Sein Copilot war recht neu, und dennoch arbeiteten die beiden bereits hervorragend zusammen. Vor wenigen Minuten waren sie vom Camp Mazar-i-Sharif gestartet. Das Ziel war ein kleiner Ort in Kunduz. Isakhel. Um genau zu sein: Höhe 132. Wenige hundert Meter nördlich der Ortschaft.
Chance hatte sich die Karte der Umgebung immer wieder in den letzten Stunden eingeprägt, wobei er das meiste schon kannte. Er hatte in den letzten Wochen mehrere Patrouillenfahrten hier gehabt und vorgestern, Freitag, mit deutschen Truppen die etwas weiter südlich gelegene Höhe 131 gehalten.
Diese Deutschen sind viel zu zaghaft. Wir hätten gestern noch mit allem was wir haben diesen Fanatikern begegnen sollen. Nicht einfach rumsitzen und den Verlust verwalten. mischte sich Fortune in seine Gedanken.
Chance hatte diese Diskussion bereits mit Fortune am Freitagabend geführt, als das Gefecht in Isakhel vorüber war. Die Berichte waren vernichtend. Drei Gefallene, acht verwundete. 40 Mann waren in die Ortschaft gegangen und nach neuesten Erkenntnissen von mindestens der doppelten Zahl an Aufständischen in einen Hinterhalt gelockt wurden.
Fehler wurden gemacht und ich denke deren Führung wird ihre Lektionen sehen und lernen. Dafür werden die Soldaten der betroffenen Kompanie sorgen. antwortete er dem Wolf in Gedanken, wobei er in seinem gedanklichen Tonfall klarmachte, dass es für ihn der letzte Austausch über dieses Thema für diesen Tag war.
Fortune blieb still, jedoch nicht, weil er nichts mehr zu sagen hatte, sondern weil er lauschte, genauso wie Chance.
Ein Geräusch wie schwere Regentropfen auf der metallenen Außenhaut des Helis, hatte gerade begonnen die tonale Monotonie des Fluges zu durchbrechen.
„Wir sind unter Feuer!“ , kam die Bestätigung von Chances Vermutung in einem viel zu erfreuten Tonfall von Neal aus dem Cockpit.
Ohne Vorwarnung begann der Heli an Höhe zu gewinnen und gleichzeitig Haken zu schlagen. Neal war ein Veteran vieler Kriege und er wusste worauf es ankam.
Aus der Reichweite etwaiger Boden-Luft-Raketen zu kommen und das Handwaffenfeuer nicht länger als nötig auf sich zu ziehen.
„Eli, ich bring uns rum. Feuer frei!“ , erklang Neals ruhige Stimme in den Kopfhörern der Insassen des Helis.
Als sie, wie angekündigt, einen weiteren Bogen flogen nutzte Chance die Gelegenheit, um aus der offenen Seitentür zu schauen.
Unter ihnen streckte sich Afghanistan mit einigen Schotterstraßen, hier und da einem Gehöft und einigen kleinen Flecken Grün aus. Bevor er die feindliche Stellung ausgemacht hatte, begann das Maschinengewehr des Doorgunners Eli in die afghanische Hitze hinaus zu brüllen. Die Hülsen prasselten in den Fangkorb des MGs und mit hörbar erzwungener Ruhe in der Stimme kam Elis Bericht: „Feindliche Stellung bekämpft. Drei mindestens.“
Sie flogen wieder tiefer und näher an die ehemalige Stellung der Taliban-Kämpfer, wobei man merkte, dass Neal bereit war jede Sekunde auszuweichen.
Jetzt konnte Chance auch einen kurzen Blick auf die Stellung erhaschen. Es war ein kleiner Graben neben einem Feld in dem mindestens drei Leichen lagen.
Mit einem Ruck riss Neal den Heli herum und sie gewannen rasch wieder an Höhe. Das charakteristische Zischen einer abgeschossenen RPG war fast im Geräusch der Rotoren untergegangen, aber Neal und Chance hatten beide genug Erfahrung, um dieses Geräusch überall zu erkennen.
Auf einem weißen Rauchstrahl ritten gleich mehrere RPG-Sprengköpfe am Helikopter vorbei. Dieses mal antworteten die schweren Bord-MGs, welche Neal selber kontrollierte. Nach einem weiteren Schwenker waren die neu aufgetauchten Feinde in Elis Feuerbereich und das MG röhrte erneut.
Staubwolken wurden durch die Einschläge der Geschosse aufgewirbelt und damit stieg auch der Geruch von Blut in die Luft auf.
Dieses Mal entdeckte er die Stellung sofort. Es waren mindestens vier Kämpfer mit den charakteristischen Formen von RPGs in den Händen. Doch keiner von ihnen würde die Waffe wieder einsetzen.
So schnell wie es begonnen hatte, war das Gefecht auch schon zu ende. Die letzten Minuten des Fluges waren ereignislos und Neal konnte sein fliegerisches Können bei der Landung auf der unbefestigten Landestelle erneut unter Beweis stellen.
Die Söldner verließen den Heli und sobald sie einige Meter vom Heli weggesprintet waren, startete dieser erneut durch.
Ein Heli ist am Boden am verwundbarsten. Kommentierte Fortune das Vorgehen anerkennungsvoll. Auch wenn Chance selber weder Heli noch Flugzeug fliegen konnte, wusste er dennoch einiges über den taktischen Einsatz der beiden. Er hatte genug Abende mit Neal über genau das geredet und es oft genug am eigenen Leib erlebt.
Sie waren nördlich der Höhe 132 gelandet, sodass der kleine Hügel sie vor Blicken und vor allem direktem Feuer aus der Ortschaft schützte.
Sie orientierten sich in Richtung der Höhe und Chance funkte auf einer Frequenz, die ihm zuvor gegeben worden war: „Charlie-Zug, hier ist Fortune 1, melden uns im Bereich an, kommen.“
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Fortune 1, hier Charlie, kommt hoch und in die Stellungen. Ihr wart nicht zu übersehen.“
Chance gab den anderen Söldnern ein Zeichen und sie rückten im lockeren Laufschritt auf die Höhe vor.
Kaum waren sie innerhalb des etwas abgesenkten Inneren des Stellungssystems wurden sie von einem deutschen Soldaten in Empfang genommen.

Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Chris Pine

Charakterübernahme?
Ja

Abnahme von
Maya Windich

Probeplay
Nebencharakter

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  Fragen & Rückmeldungen von Gästen
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 20.05.2023, 14:55 - Forum: Charakterschmiede & Gästefragen - Keine Antworten

Du hast eine Frage oder dir ist etwas aufgefallen?
Melde es bitte hier, wir werden uns zeitnah um dich kümmern!

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  Charakterschmiede
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 20.05.2023, 14:54 - Forum: Charakterschmiede & Gästefragen - Keine Antworten

Du hast eine Idee für einen Charakter oder vielleicht schon einen fertigen, weißt allerdings nicht so recht, ob er nach Austin passt? Stelle ihn uns doch hier vor! Alle User helfen dir gerne weiter und bieten bestimmt auch Ideen für einen Anschluss an bereits bestehende Charaktere.

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  Antrag zur Einwanderung
Geschrieben von: Stimme aus dem Off - 20.05.2023, 13:28 - Forum: Einwanderungsbehörde - Keine Antworten

Für jeden Charakter, welcher neu nach Austin kommt, brauchen wir zunächst einmal einen Antrag auf Einwanderung. Unser Rathaus ist ein wenig neugierig, wir bitten, diesen Umstand zu entschuldigen.

Bitte eröffne ein neues Thema mit dem unten stehenden Code und fülle ihn gemäß den Vorlagen aus. Als Titel für das Thema fordern wir den Accountnamen Deines Charakters. Du musst nicht in einem Rutsch fertig werden, kennzeichne in diesem Fall das Thema mit einem [in Bearbeitung] oder einem ähnlichen Wortlaut. Wenn Dein Steckbrief fertig ist, schreibe doch kurz eine kleine Nachricht darunter, damit er bearbeitet werden kann.


***


Allgemeines

Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!

Name:
Verrate uns doch bitte, wie du heißt. Mit Vor- und Zunamen, natürlich.
Du darfst uns selbstverständlich auch erzählen, welche Namen du früher schon geführt hast, welchen Beinamen deine Feinde fürchten und welche Spitznamen du gerade noch erträgst.


Wesens- oder Menschenart:
Hey, du bist ein… ein… ein Ding, ist doch offensichtlich. Haben wir gewusst. Sieht man dir sofort an.

Alter / Geburtsdatum:
Ja, auch die Damen! Mach' dir nichts draus, schon 80 Jahre alt zu sein. Du siehst doch sowieso viel jünger aus, oder? Dein Äußeres könnte man doch glatt auf... wie viele Jahre schätzen? Dein Sternzeichen darfst du für dich behalten. Das finden wir so raus.

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Wir sind scharf darauf, zu erfahren, wie du aussiehst. Wir wollen alles wissen! Wir sind von Haus aus sehr wissbegierig. Alles, das bedeutet: Größe, Gewicht, Augenfarbe, Haarfarbe. Es bedeutet auch: Kleidungsstil, Auffälligkeiten wie zum Beispiel Narben.
Außerdem interessieren wir uns für die Dinge, die einem als erstes auffallen, wenn man dich sieht. Sind es deine pinken, zu einem Mohawk aufgestellten Haare? Oder der stylische Gehstock, den du ausnahmslos immer mit dir führst? Oder hast du ein Faible für Hüte? Verrate es uns! Oh, hey cool, deine Augen können ihre Farbe ändern? Wie machst du das?



Persönlichkeit

Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!

Eigenschaften:
Jaja, du bist toll. Und der beste Freund von allen. Sind wir doch alle. Jetzt erzähl' doch mal, was macht dich denn so richtig besonders? Und was an dir ist nicht so toll? Wir alle haben sie, die kleinen Laster und Schwächen. Wir verraten sie auch nicht weiter... vielleicht. Und weil wir neben neugierig auch genügsam sind, geben wir uns mit 3 Begründungen, weshalb du megacool und supertoll bist, sowie mit deinen 3 größten Lastern zufrieden. Du hast aber viel mehr? Da haben wir auch nichts gegen. Übrigens fänden wir es echt cool, wenn du uns erzählen würdest, welche Eigenschaften dich gutmütige Person denn neben deiner loyalen, verständnisvollen und freundlichen Ader noch so ausmachen.
Gerne darfst du dabei auch erwähnen, was du besonders gern magst oder abgrundtief verabscheust.


Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Deine Stärken und Schwächen und sonstigen Charakteristika kennen wir ja nun. Aber was kannst du besonders gut? Du bist Meisterhacker, stimmt's? Nein? Du hast ein fotografisches Gedächtnis! Auch nicht? Lass' uns nicht weiter raten, erzähl' es uns doch einfach!

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Hey du! Ja, dich meinen wir. Du bist kein Mensch, das riecht man drei Meter gegen den Wind! Na los, zeig' uns, was du kannst. Verwandle dich, gib uns eine Kostprobe deiner Tränke oder verhexe uns. Wir wollen sehen, was du drauf hast. Du baust Schneemänner aus Erdklumpen, nur damit dein Nachbar dann Gras drüber wachsen lassen kann? DAS wollen wir sehen! Und dann hast du das auch noch weiterentwickelt oder dich spezialisiert? Auch das wollen wir hier sehen.


Lebenslauf

Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.

Vorgeschichte:
Meine Güte, die 200 Jahre sieht man dir nicht an, Respekt! Verrate uns doch, was du in dieser Zeit alles angestellt hast. – Wenigstens zwei oder drei prägende Erlebnisse.

Kenntnis über andere Wesen:
Du hast ein feines Näschen und erkennst alles Nichtmenschliche auf den ersten Blick? Wo hast du das denn gelernt? Und welche Frage uns noch viel brennender interessiert: Wen und was hast du schon kennengelernt, und wie stehst du zu ihnen?

Schreibprobe:
Überzeuge uns. Gib uns eine Kostprobe deiner Schreibwut und zaubere uns eine Szene aus deinem Leben. Bitte beachte hierbei die Schreibregeln für das Ingame.


Formelles

Ein Hoch auf die Bürokratie!

Avatarperson:
Hey, irgendwoher kennen wir dich doch! Bitte berücksichtige die Avatar-Regeln sowie die bereits vergebenen und verbotenen.

Charakterübernahme?
Gehen wir von dem unwahrscheinlichen Fall aus, dass du uns verlässt. Haben wir deine Erlaubnis, den Charakter einem anderen, interessierten Spieler zur Verfügung zu stellen?

Abnahme von
Du warst ein Gesuch oder hast noch Verbindungen zu anderen Charakteren, die hier bereits in Austin unterwegs sind?

Code:
[align=center][b][size=x-large]Allgemeines[/size][/b]

[i]Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte![/i][/align]

[size=medium][b]Name:[/b][/size]
[i]Verrate uns doch bitte, wie du heißt. Mit Vor- und Zunamen, natürlich.
Du darfst uns selbstverständlich auch erzählen, welche Namen du früher schon geführt hast, welchen Beinamen deine Feinde fürchten und welche Spitznamen du gerade noch erträgst.[/i]

[size=medium][b]Wesens- oder Menschenart:[/b][/size]
[i]Hey, du bist ein… ein… ein Ding, ist doch offensichtlich. Haben wir gewusst. Sieht man dir sofort an.[/i]

[size=medium][b]Alter / Geburtsdatum:[/b][/size]
[i]Ja, auch die Damen! Mach' dir nichts draus, schon 80 Jahre alt zu sein. Du siehst doch sowieso viel jünger aus, oder? Dein Äußeres könnte man doch glatt auf... wie viele Jahre schätzen? Dein Sternzeichen darfst du für dich behalten. Das finden wir so raus.[/i]

[size=medium][b]Aussehen / besondere körperliche Merkmale:[/b][/size]
[i]Wir sind scharf darauf, zu erfahren, wie du aussiehst. Wir wollen alles wissen! Wir sind von Haus aus sehr wissbegierig. Alles, das bedeutet: Größe, Gewicht, Augenfarbe, Haarfarbe. Es bedeutet auch: Kleidungsstil, Auffälligkeiten wie zum Beispiel Narben.
Außerdem interessieren wir uns für die Dinge, die einem als erstes auffallen, wenn man dich sieht. Sind es deine pinken, zu einem Mohawk aufgestellten Haare? Oder der stylische Gehstock, den du ausnahmslos immer mit dir führst? Oder hast du ein Faible für Hüte? Verrate es uns! Oh, hey cool, deine Augen können ihre Farbe ändern? Wie machst du das?[/i]


[align=center][b][size=x-large]Persönlichkeit[/size][/b]

[i]Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine![/i][/align]

[size=medium][b]Eigenschaften:[/b][/size]
[i]Jaja, du bist toll. Und der beste Freund von allen. Sind wir doch alle. Jetzt erzähl' doch mal, was macht dich denn so richtig besonders? Und was an dir ist nicht so toll? Wir alle haben sie, die kleinen Laster und Schwächen. Wir verraten sie auch nicht weiter... vielleicht. Und weil wir neben neugierig auch genügsam sind, geben wir uns mit 3 Begründungen, weshalb du megacool und supertoll bist, sowie mit deinen 3 größten Lastern zufrieden. Du hast aber viel mehr? Da haben wir auch nichts gegen. Übrigens fänden wir es echt cool, wenn du uns erzählen würdest, welche Eigenschaften dich gutmütige Person denn neben deiner loyalen, verständnisvollen und freundlichen Ader noch so ausmachen.
Gerne darfst du dabei auch erwähnen, was du besonders gern magst oder abgrundtief verabscheust. [/i]

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[i]Deine Stärken und Schwächen und sonstigen Charakteristika kennen wir ja nun. Aber was kannst du besonders gut? Du bist Meisterhacker, stimmt's? Nein? Du hast ein fotografisches Gedächtnis! Auch nicht? Lass' uns nicht weiter raten, erzähl' es uns doch einfach![/i]

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[i]Hey du! Ja, dich meinen wir. Du bist kein Mensch, das riecht man drei Meter gegen den Wind! Na los, zeig' uns, was du kannst. Verwandle dich, gib uns eine Kostprobe deiner Tränke oder verhexe uns. Wir wollen sehen, was du drauf hast. Du baust Schneemänner aus Erdklumpen, nur damit dein Nachbar dann Gras drüber wachsen lassen kann? DAS wollen wir sehen! Und dann hast du das auch noch weiterentwickelt oder dich spezialisiert? Auch das wollen wir hier sehen.[/i]


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[i]Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.[/i][/align]

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[i]Meine Güte, die 200 Jahre sieht man dir nicht an, Respekt! Verrate uns doch, was du in dieser Zeit alles angestellt hast. – Wenigstens zwei oder drei prägende Erlebnisse. [/i]

[size=medium][b]Kenntnis über andere Wesen:[/b][/size]
[i]Du hast ein feines Näschen und erkennst alles Nichtmenschliche auf den ersten Blick? Wo hast du das denn gelernt? Und welche Frage uns noch viel brennender interessiert: Wen und was hast du schon kennengelernt, und wie stehst du zu ihnen?[/i]

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[i]Überzeuge uns. Gib uns eine Kostprobe deiner Schreibwut und zaubere uns eine Szene aus deinem Leben. Bitte beachte hierbei die [url=http://austin-keep-it-weird.de/viewtopic.php?f=49&t=113]Schreibregeln[/url] für das Ingame.[/i]


[align=center][b][size=x-large]Formelles[/size][/b]

[i]Ein Hoch auf die Bürokratie![/i][/align]

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[i]Gehen wir von dem unwahrscheinlichen Fall aus, dass du uns verlässt. Haben wir deine Erlaubnis, den Charakter einem anderen, interessierten Spieler zur Verfügung zu stellen?[/i]

[size=medium][b]Abnahme von[/b][/size]
Du warst ein Gesuch oder hast noch Verbindungen zu anderen Charakteren, die hier bereits in Austin unterwegs sind?

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